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DIESE SEITE GEHÖRT DEN "EHEMALIGEN" !


Zu HERBIE gibt es jetzt zum Ende März 2010 nochmals eine Aktualisierung:
In seinem schönen neuen Zuhause in Ostseenähe kam Herbie leider auch nach der Eingewöhnungsphase mit den Gefährten aus der Herde überhaupt nicht zurecht, er zeigte sich so devot, dass selbst das rangniedrigste Pferd ihn dermaßen mobbte, dass Herbie in Panik durch die Zäune ging...

Es stellte sich heraus, dass dies auch schon in der Vergangenheit problematisch gewesen war - nun war guter Rat gefragt, Herbie musste umziehen - aber wohin? Die ehemalige Eigentümerin konnte ihn nicht zurücknehmen.

Letztlich wurde mit den Kollegen von KoMeT e.V. entschieden, dass Herbie nicht noch einmal in eine Herde umsiedeln sollte, die ein neuer Versuch gewesen wäre, wo wir ihn ggf. auch wieder hätten erneut umsiedeln müssen - das wäre viel zu viel Stress für das Pferd geworden.

In einer erprobten KoMeT-Pflegestelle in D-55 Desloch bei Bad Kreuznach war kürzlich der langjährige Weidepartner einer blinden Stute verstorben, hier sollte wieder ein ruhiger älterer Gefährte dazu - ein Platz wie für Herbie-Hasenfuss gemacht.

Am 23.3. traf Herbie dort ein und zum Glück war es Liebe auf den ersten Blick mit der Stute!

Die Stute hat in Herbie ihr neues Führpferd gefunden und verlässt sich voll und ganz auf ihn, er schaut nach ihr - perfekt.
Auf den Fotos sieht man die beiden, auf dem einen Foto schläft Herbie in der Sonne - ein deutliches Zeichen, dass er sich gut und sicher fühlt hier!

Herbie soll nun in der Pflegestelle dauerhaft bleiben, es geht ihm jetzt so gut, wir wollen ihn hier nie wieder herausreissen.

GESUCHT WERDEN FÜR HERBIE NUN: Paten, die sich an den Kosten für den Unterhalt beteiligen und Herbie seinen Traumplatz erhalten und wenn sie aus der Nähe von Bad Kreuznach kommen gern auch persönlich in der Pflegestelle mit anpacken dürfen, ihn besuchen, putzen, betüddeln, liebhaben!

Wenn Sie Herbie unterstützen möchten, finanziell oder persönlich, melden Sie sich bitte bei Conny unter:


HERBIE - Ende Februar 2010 in sein neues Zuhause in norddt. Seeluft umgesiedelt - alles gut für ihn!

Name: Herbie
Rasse: Lusitano-Quarter-Mix, Wallach
Alter: 20 Jahre
Stockmaß: 156 cm
Charakter: sehr menschenbezogen, rangniedrig, sehr arbeitswillig
Besonderheiten: evtl. nach Aufbau der Muskulatur noch leicht reitbar, sucht aber hier Platz als lieber Beisteller, hat leichtes Sommerekzem
Standort: 50 Pulheim bei Köln

Herbie ist ein nun 20-jähriger Lusitano-Quarter-Mix Wallach, sehr zutraulich und menschenbezogen, der erste, der von der Weide kommt und die Menschen begrüsst, die sich blicken lassen. Dann geht er sehr gern mit und scheint sich auf gemeinsame Aufgaben zu freuen, Zirkuslektionen machen besondere Freude!
Der nette Wallach wurde von einer Freundin der Eigentümerin übernommen, die ihn von Fohlen an besaß, Herbie war von ihr in Dressur im barocken Stil sehr gut ausgebildet worden. Auf Grund einiger herber Schicksalsschläge hatte die bisherige Eigentümerin absolut keine Möglichkeit mehr, Herbie weiter zu reiten, sie stellte ihn in eine nette Herde in einen Offenstall, wo er dann noch 6 glückliche freie Jahre verbrachte.

Dann war die erste Eigentümerin allerdings gezwungen, eine neue Lösung für Herbie zu finden, da sie die Kosten nicht mehr aufbringen konnte. Ihre Freundin suchte ein zusätzliches Pferd für ihren Wanderreitbetrieb und nahm Herbie im Frühjahr 2009 auf, er wurde langsam wieder aufgebaut und ging im Sommer auch längere Ritte mit, war immer fleissig bei der Sache, alle Reiter liebten seine superweichen Gänge. Aber er vermittelte ein Gefühl des Unwohlseins, wenn Gewicht auf ihm lastete, im November zeigte er deutlich Schmerzen. Eine Untersuchung durch Tierarzt und Physiotherapeutin ergab, dass Herbie trotz 6 Monaten in Arbeit nicht die notwendige Rückenmuskulatur aufgebaut hatte und durch seinen Hängerücken vermutlich bei Gewichtsbelastung Schmerzen hatte, ohne Gewicht bewegt er sich problemlos. Es wurde geraten, ihn über 3 Monate mit regelmässiger Arbeit an der Longe wieder gut aufzubauen und ihn dann vorsichtig wieder Dressur zu reiten, lange Wanderritte sollte Herbie aber in Zukunft nicht mehr gehen. (Kontakt zu TA und Physioth. kann auf Wunsch hergestellt werden.)

In dem Wanderreitbetrieb fehlt bei allem guten Willen einfach die Zeit, Herbie so regelmässig zu longieren und zu arbeiten, wie empfohlen wurde. Und ob der Aufbau dann letztlich den Erfolg bringen wird, dass Herbie wieder reitbar sein wird, dafür gibt es keine Garantie.

Aber eigentlich wäre es schade, dieses charmante und arbeitsfreudige Pferd schon in Rente zu schicken, es besteht laut Aussage der Experten eine gute Chance, dass Herbie wieder von leichteren Reitern geritten werden kann, die Chance soll er doch auch bekommen! In dem Reitbetrieb kann er nicht bleiben, wenn er nicht mitarbeiten kann und die ehemalige Eigentümerin kann ihn weder zurücknehmen, noch die Kosten für ihn aufbringen.

Wunschplatz wäre ein Offenstallplatz in einer kleinen Herde und bei Menschen, die sich die Zeit nehmen können, ihn aufzubauen und dann nach dem Motto "alles kann, nichts muss" in Ruhe schauen, ob ihm die Dressur unter dem Sattel dann wieder Freude macht. Und, sollte Herbie nicht mehr reitbar sein, so soll er dort trotzdem geliebt werden und bleiben können, es soll sein Lebensplatz werden.

Hier im Kölner Raum hat er im letzten Sommer eine Ekzemdecke getragen, da sich ein leichtes Sommerekzem gezeigt hat, in dem vorherigen Zuhause im Raum Kassel lebte er in etwas höherer und luftiger Lage, da brauchte er nicht einmal eine Decke.


04.04.2010 TABI's Schicksal hat sich positiv entschieden, perfekter Platz gefunden !

Name: Tabi
Rasse: Württemberger, Stute
Alter: 8 Jahre
Charakter: freundliches, selbstbewusstes, aber noch unerfahrenes Jungpferd
Besonderheiten: noch komplett roh, hat nur das linke Auge
Standort: 73... bei Aalen

Diese junge Württemberger Stute namens TABI hatte leider bisher nur Pech in ihrem 8-jährigen Pferdeleben: als Zweijährige kam sie mit einer schweren Augenverletzung vom Koppelgang zurück, der Vorfall hat Tabi nicht nur das Augenlicht auf der rechten Seite gekostet, sondern das Auge musste komplett entfernt werden.

Alle Zukunftspläne des Züchters waren von heute auf morgen aufgegeben, Tabi wurde mit ein paar Pferden und Schafen auf einer Wiese "geparkt", niemand unternahm mehr etwas mit der Stute, als ob man sich gedacht hätte, dass es sich ja wohl doch eher nicht lohnen würde. So war sie plötzlich von Zuchthoffnung zum Beistellpferd degradiert - jung, lernwillig, zu allen Unternehmungen bereit, aber einfach aufs Abstellgleis geparkt.

Nun war die Zucht inzwischen aufgegeben worden, alle Pferde wurden verkauft, auch Tabi sollte ad hoc ganz dringend "weg" - was das bedeuten würde, war einer engagierten Pferdefreundin sofort klar als sie davon hörte, der Metzger stand auf dem Plan!

Eine so junge Stute, eigentlich perfekt, jung, gesund und zu allem bereit, ins Schlachthaus gehen lassen, nur weil sie 1 x Pech gehabt hat? Das war für die junge Frau unmöglich zu akzeptieren, sie sagte den Kauf der Stute in letzter Minute zu und nahm sie bei sich und ihren Pferden auf, ihr netter Stallvermieter baute flugs noch eine Zusatzbox, um Tabi schnell ein Zuhause zu schaffen.

Heute freuen wir uns, dass sich Christina bei uns gemeldet hat, sie ist nach vorab erfolgter Platzkontrolle zu Tabi gefahren und es hat auf Anhieb einfach total gepasst, anders kann man das nicht nennen. Die beiden haben lange im Roundpen miteinander gearbeitet und die Entscheidung war klarer und klarer.

Ganz besonders freut uns, dass Tabi nun nach Nörvenich umsiedeln wird - Sitz von KoMeT e.V. und somit in unsere unmittelbare Nähe! Einen guten Start für Euch Zwei !!


6.3.2010 : GIPSY hat ein neues Zuhause an der Grenze bei Aachen gefunden!!

Name: Gipsy
Rasse: Kaltblut, Stute
Alter: 19 Jahre
Stockmaß: ca. 155 - 160 cm
Charakter: superbraves, erfahrenes Pferd
Besonderheiten: bisher Schulpferd, sehr brav unter dem Sattel, auch im Gelände
Standort: Pflegestelle von KoMeT e.V. in 46 Rees, Niederrhein

Gipsy ist eine 19-jährige Kaltblutstute, die bisher im Schulbetrieb unter Erwachsenen und auch Kindern superbrav gedient hat.
Da der Hof aufgelöst wird, wurde hier dringend ein Platz für Gipsy gesucht, aber bisher leider noch nicht gefunden, vermutlich, weil Gipsy wegen der Ausheilung eines Ballentritts eine Weile geschont werden musste und nicht geritten werden konnte. Inzwischen ist alles gut abgeheilt.
AM 15. FEBRUAR 2010 WURDE GIPSY AUF GRUND DER REITERHOFAUFLÖSUNG IN EINE PFLEGESTELLE DES KOMET e.V. NACH D-46 REES ÜBERNOMMEN.

Am 6.3.2010 konnte GIPSY ihr neues Zuhause in der Nähe von Aachen beziehen, dort war zwar am ersten Tag noch ein wenig "Zickenalarm" über den Zaun, aber schon nach wenigen Stunden liess es erheblich nach und alle mümmelten zufrieden ihr Heu und äugten nur mal um die Ecke gegenseitig herüber - echte Mädchen halt !


7.3.2010 SHADOW - ihn verschlägt es Richtung Norden !

Name: Shadow
Rasse: Ponymix, Wallach
Alter: ca. 10 Jahre
Stockmaß: ca. 132 cm
Charakter: brav, zeigt sich kinderlieb, in der Herde unterwürfig
Besonderheiten: leichte Heustauballergie, gern Umstellung auf Offenstallhaltung im Frühjahr
Standort: 47 bei Krefeld

Shadow hatte das Glück, dass ihn eine Familie aus Krefeld bei der Suche nach einem Pony für den kleinen Sohn im letzten Jahr bei einem Pferdehändler entdeckte. Eigentlich war Shadow grösser als das gesuchte Kinderpony, aber er war so mager und traurig, dass die Familie ihn dort nicht lassen konnte, sie haben ihn gekauft, für den damaligen Zustand für sicher zu viel Geld.

Tierarzt und Hufschmied wurden gerufen, um alles für sein Wohlergehen zu tun, die Tierärztin verordnete gutes Futter und schätzte sein Alter auf ca. 9 Jahre, (jetzt also 10 Jahre). Der Hufschmied war begeistert von der guten Hufqualität, vorne rechts stand er etwas steil, aber bei jetzt ja regelmässiger Pflege sieht man dies kaum noch, beeinträchtigt hat es Shadow sowieso nicht.

Im Winter in der Box zeigte Shadow eine leichte Stauballergie, aber mit Einstreu mit Spänen und gutem Heu hustet er so gut wie gar nicht, eine Umstellung auf Offenstallhaltung zum Frühjahr wäre aber sicherlich von Vorteil. Kontakt mit der behandelnden Tierärztin kann von den Eigentümern gern vermittelt werden!

Bei der Arbeit hat sich Shadow als fleissiges Pony gezeigt, an der Longe wurde er bei den aktuellen Eigentümern sogar von 3 bis 5-jährigen Kindern geritten, Schritt und Trab sind sehr schön, im Galopp ist er noch etwas unausbalanciert. Am Freispringen hatte er Riesenspaß, er wollte gar nicht mehr aufhören!

Im Umgang zeigt er sich einwandfrei, selbst wenn alle Kinder gleichzeitig putzen, geniesst er das sichtlich. Besuche von Hufschmied oder Tierarzt meistert er vorbildlich, auch beim Verladen geht alles prima.

Der Grund, warum die Eigentümer für den Wallach ein neues Zuhause suchen, ist, dass das Pony für den kleinen Sohn noch viel zu gross ist, das wäre aber noch kein wirklicher Grund, hier würde die Zeit ja positiv arbeiten.

Aber leider gibt es in der bestehenden Herde ein anderes Pony, das ihn überhaupt nicht leiden kann - das Pony attackiert den armen Shadow massiv, selbst nach einer Trennung hinter einem Zaun lässt das Pony Shadow nicht in Ruhe, obwohl er sich nicht einmal wehrt, sondern versucht, jedem Ärger aus dem Weg zu gehen - er scheint das typische Opfer zu sein :( Shadow lebt daher jetzt allein auf dem Paddock und ist schon ganz traurig, das soll auf Dauer nicht so bleiben.

Shadow bekam am 7.3. Besuch aus nördlicher Richtung und gemäß Information der Eigentümerin war es Liebe auf den ersten Blick :)


NICO - hat Ende Februar sein Plätzchen gefunden, bei einem anderen nicht mehr ganz jungen Hafi-Wallach, Umzug erfolgt, sobald das Wetter eine stressfreie Fahrt auf die schwäb. Alb zulässt!

Name: Nico
Rasse: Haflinger, Wallach
Alter: 17 Jahre
Stockmaß: ca. 140 cm
Charakter: auf Grund seiner Erfahrungen teilweise noch ängstlich
Besonderheiten: leichte Arthrose
Standort: 79346 Endingen am Kaiserstuhl

Dieser hübsche Haflinger blickt auf eine schlimme Vergangenheit zurück. Als er vor wenigen Monaten endlich in der Tierschutzpflegestelle ankam, hatte er einige Jahre Dunkelhaft hinter sich, Schläge gab es kostenlos obendrein...
Der Start ins junge Leben begann eigentlich ordentlich, er hatte ein nettes Jungpferdeleben und wurde dann von einer angehenden Bereiterin ausgebildet, die mit ihm dann ihre Prüfungen bestand. Später wurde er sogar als Therapiepferd genutzt, war allseits beliebt und wurde von seiner Eigentümerin rundum versorgt. Doch irgendwann kam die Dame nicht mehr, hatte wohl keine Zeit mehr und Nico geriet in Vergessenheit.

Und das endete für Nico und Cindy, eine Shettystute dann in Dunkelhaft, ohne Tageslicht, ohne Auslauf, ohne frische Einstreu und teilweise ohne Wasser und Futter - man hatte sie einfach dann und wann mal vergessen - in einem alten umgebauten Schweinestall vegetierten die beiden vor sich hin. Viele Menschen kamen in den Stall, wussten von ihnen, ja, nutzten sie sogar kurzfristig, wenn es gerade passte, aber um ihr Schicksal gekümmert haben sie sich alle nicht.
Nach langen schwierigen Verhandlungen durfte Cora die beiden für 800 + 100 Euro mitnehmen. Als die beiden auf Cora's Hof ankamen und das erste Mal laufen durften, liefen allen Zuschauern die Tränen über das Gesicht, die beiden rannten Schulter an Schulter, bis sie kaum noch stehen konnten, sie waren fix und fertig, aber das Glück strahlte aus ihren Augen! Einfangen war in den nächsten Tagen unmöglich - man weiss ja nie, wann man mal wieder raus darf...!!

Nico hat aus der schlimmen Zeit einige Ängste in sich behalten, die nicht so schnell verschwinden, daher ist die Vertrauensarbeit mit ihm nicht immer leicht und es gibt noch viel zu tun. Bei Männern ist Nico erst einmal recht mißtrauisch und er hat Angst vor Besenstielen etc. - wenn wundert's.


GORVIN - endlich hat auch er es Ende Februar 2010 geschafft, nach Nord-D in sein schönes neues Zuhause umzuziehen!
Auf dem 2. Foto ist er im März 2010 im neuen Zuhause mit seiner neuen Gefährtin zu sehen!

Name: Gorvin
Rasse: Vollblut, Wallach
Alter: 13 Jahre (hat am 11.1.2010 seinen 14. Geburtstag)
Stockmaß: 160 cm
Charakter: anhänglich, sensibel, lieb, verschmust
Besonderheiten: nur noch sehr bedingt reitbar von Leichtgewichten, da durchtrittig
Standort: 50 Köln

Manchmal fragt man sich ernsthaft, ob ein einzelnes Pferd so viel Pech haben kann, meist sind es die besonders lieben Charaktere, denen das Schicksal hart mitspielt, so auch hier.

Gorvin wurde gezüchtet für den Rennsport und war als Galopper auch recht erfolgreich, mit 10 Jahren lief er sein letztes Rennen. Da hatte er Glück und wurde von einer lieben Tierfreundin übernommen, die immer wieder Pferde von der Rennbahn übernahm, sie auf Freizeitreiten umgewöhnte und sie dann in gute Hände vermittelte. Dieser Wallach aber wuchs ihr ganz besonders ans Herz, ihn vermittelte sie nicht.
Doch dann kam das Pech Schlag auf Schlag, die Besitzerin verlor Job und Lebenspartner und dann starb ihr zweites Pferd, eine vor vielen Jahren aus schlimmer Vergangenheit gerettete Stute, Gorvin blieb allein übrig und dann wurde auch noch die Pacht für den Offenstall wegen Bauvorhaben gekündigt - da war die Entscheidung eindeutig, für Gorvin musste ein neuer Platz gefunden werden.

Gesucht wurde ein Freizeitreiter, bald meldete sich auch jemand, man wurde sich einig, Gorvin zog um. Aber auch dann schlug das Schicksal wieder zu - nach kurzer Zeit meldete die neue Besitzerin, dass sie das Pferd wieder abgeben wollte - und zwar "sofort" - KoMeT e.V. organisierte schnell einen Pflegeplatz und fuhr hin, um ihn abzuholen, gemeinsam mit der Vorbesitzerin.
In welch einem Zustand fand sie das Pferd nach wenigen Wochen vor! Gorvin stand allein in einem dunklen Stall, dabei war fest vereinbart gewesen, dass er täglich Weidegang haben sollte. Er hatte diverse Verletzungen und Prellungen, die die Leute vor Ort nicht erklären konnten. Das Gesamtbild war mehr als traurig, ein Verfall in kürzester Zeit, besonders die Seele hatte neue Kratzer, so schien es.

Inzwischen ist Gorvin wieder in der Kölner Pflegestelle und wurde dort liebevoll aufgepäppelt unter tierärztlicher Begleitung, jedoch ist er nicht mehr voll reitbar. Seine Sehnen auf der Hinterhand wurden wie auch immer so überdehnt, dass er hinten stark durchtritt, daher sollte er nur noch in Maßen und vor allem von Reitern mit max. 50 kg Gewicht geritten werden.
Auf Grund der finanziellen Situation der Eigentümerin muss sie ihn schweren Herzens wieder abgeben, dieses Mal soll es der richtige Platz sein für dieses wundervolle Charakterpferd. Gorvin schliesst sich ganz eng an "seinen" Menschen an, braucht eine oder zwei feste Bezugspersonen, die ihn lieben und denen er sein Herz schenken kann, er ist immer bemüht, alles richtig zu machen, braucht einen Menschen, der für ihn Entscheidungen trifft - wenn er einmal Vertrauen hat, tut er alles für seine Menschen.


MANNI - ein absolutes Charakterpferd, mit Begeisterung in seinem neuen Leben in Stuttgart am 26.2.2010 empfangen worden!

Name: Manni
Rasse: Kaltblut, Wallach, Rotschimmel
Alter: ca. 13 - 15 Jahre
Stockmaß: 153 cm
Charakter: sehr braves Pferd, unkompliziert und einfach lieb
Besonderheiten: Manni hat einen Bockhuf, der in regelmäßigen Abständen bearbeitet werden muß
Standort: 46... Rees

Manni ist ein netter Kaltblutwallach, der lange Jahre alleine leben musste. Er wurde von seinem jetzigen Besitzer übernommen und lebte glücklich in dessen Herde. Dort ist er sehr unkompliziert.

Leider wurde er aus Platzmangel mit 2 Shettys auf eine Wiese gestellt, da er auf Grund seiner schlechten Hufe erst einmal nicht geritten werden konnte. Die Shettys sind nun vermittelt und er lebt wieder alleine mit einigen Schafen, die ihm kein Ersatz für Pferdefreunde sind.

Sein einziges Manko ist sein sehr schlechtes Hufhorn, die Hufe wachsen einfach sehr langsam. Seit einigen Monaten werden die Hufe fachgerecht von einer Huforthopädin bearbeitet. Mittlerweile ist auch wieder Horn nachgewachsen, aber er sollte, um den Heilungsprozess zu Ende gehen zu lassen, auf keinen Fall in den nächsten 3 Monaten geritten werden (ausprobiert werden kann er natürlich).

Wenn sein vorderer Bockhuf weiterhin so fachgerecht bearbeitet wird, kann er als Freizeitpferd ab dem Sommer wieder voll genutzt werden. Der nette Wallach bleibt sogar ganz alleine bei der Hufbearbeitung stehen, denn er merkt scheinbar, wie gut es den Füssen seither geht.

Manni ist lieb und brav im Umgang, ist Freizeit geritten und geländefest, er ist einfach ein Schatz. Und er möchte liebend gerne wieder zu Freunden in eine pferdige Herde.


SONADOR - am 27.02.2010 in ihr neues Zuhause umgesiedelt: eine Tierarztfamilie, wir sind hochzufrieden!!

Name: Sonador
Rasse: Ponymix, Stute
Alter: 15 Jahre
Stockmaß: ca. 145 cm
Charakter: superlieb und brav, auch im Umgang mit Kindern
Besonderheiten: nicht für Offenstallhaltung geeignet, hat Schimmelknoten
Standort: 42 Wermelskirchen bei Remscheid

Diese zauberhaft sanfte Stute entdeckte eine engagierte Tierschützerin in der hintersten Ecke bei einem Pferdehändler, wohin sie eigentlich nur eine Bekannte begleitet hatte.
Die Augen in dem Ponygesicht schienen viel zu groß für das zierliche Köpfchen, die Maus bestand nur aus Haut und Knochen und fristete in einer dunklen Ecke im Stall vor sich hin.
Nachfrage ergab, dass es am kommenden Wochenende nach Belgien gehen sollte, auf den Schlachtmarkt - mit diesem ausgemergelten Pony!
Wer Martina kennt, weiss, dass das genau ihrem "Beuteschema" entspricht, sie hat die kleine Ponydame für viel zu viel Geld ausgelöst und sie als "Katze im Sack" zusammen mit 2 anderen Ponies mit heimgenommen (die Bekannte kaufte dort dann übrigens KEIN Pferd...).


BONITA - auch sie ist am 27.02.2010 gemeinsam mit Kumpelina SONADOR zur Tierarztfamilie umgezogen!

Name: Bonita
Rasse: Shetlandpony, Stute
Alter: 3 Jahre
Stockmaß: ca. 100 cm
Charakter: gut erzogen und brav, verträglich mit allen
Besonderheiten: bisher nicht getestet, ob sie schon geritten wurde
Standort: 42 Wermelskirchen bei Remscheid

Bonita stammt aus der gleichen Rettungsaktion wie Sonador, auch sie war ein nicht geplanter Kauf an einem ganz normalen Tag, denn Bonita war genauso für den Schlachtmarkt in Belgien geplant, hatte aber auch noch einen Fohlenwinzling bei Fuß laufen und auch der sollte mit!
Klare Entscheidung, auch die musste mit nach Hause... Reden wir nicht über den Kaufpreis, dabei könnte man rot werden! Trotzdem hat Martinas Familie nicht bereut, auch diese 2 eingepackt zu haben, der kleine Luzifer ist inzwischen vermittelt, Mama Bonita sucht nun auch langsam nach ihrem eigenen Plätzchen für die Zukunft.


Viele Grüsse von Kaltblut-Jungstute Luna aus ihrem neuen Zuhause in der Eifel

Aufgewachsen bei einem Bauern, bei dem die Stute noch nicht einmal einen Namen bekam, denn sie war von Beginn an nur Fleisch auf 4 Beinen.
Somit war auch ein Umgang mit der jungen Stute, Fell- oder Hufpflege absolut nicht notwendig - zumindest in seinen Augen.

Aber mit viel Glück schaffte es Luna, der geplanten Schlachtung zu entgehen. Als sie in die Pflegestelle kam, kannte sie noch absolut nichts, nicht mal am Halfter zu gehen. Heute kam Post aus ihrem neuen Zuhause, wo sie nun zusammen mit einer anderen Stute bei ihren glücklichen Besitzerin direkt am Haus wohnen darf:

Hallo Conny,
das war wohl Gedankenübertragung. Habe gerade Fotos hochgeladen und wollte Euch/Dir einen Bericht der ersten Woche senden.
Also, Luna hat sich sehr gut eingelebt und wird schon ziemlich selbstbewußt, genau wie ein Pferd in diesem Alter sein soll:-).
Sie lässt sich sehr gut anfassen und gibt schon anständig die Hufe, auch ohne angebunden zu sein. Sie orientiert sich an Sky, aber lässt sich auch nicht jeden Knuff gefallen. Alles in Allem sind wir froh, dass die Entscheidung auf Luna gefallen ist und wir sind ALLE glücklich dass sie da ist!
Viele Grüße und bis bald!
Cornelia und Anhang


altes Pony-Pärchen ... hat am 4.11.09 einen tollen Platz ganz in der Nähe, in Bönen, gefunden ! Danke an alle Beteiligten!

Hier noch einmal das Platzgesuch:

Diese beiden Ponies haben eine unterschiedliche Vergangenheit, eines gehört einer Privateinstallerin, das zweite hat bisher als Schulpony noch in Maßen seinen Dienst getan. Auf dem Hof haben die beiden älteren Semester sich zusammengefunden und nun will der eine nicht mehr ohne den anderen sein.

Der Hof zieht nun in Kürze um und die Eigentümerin des Privatponies hat sich entschlossen, das Pony dann jetzt "gehen" zu lassen, ihm also "das Ende zu gönnen", denn es ist ja aufwändig, noch einmal umzuziehen, woanders kostet es mehr Geld und das Pony hat ja keinen Nutzen mehr. Aber sie würden das Pony abgeben, wenn es jemand nehmen würde.

Allein würde das aber gar keinen Sinn machen - ohne einander würden sie sich aufgeben, einer kann ohne den anderen nicht mehr sein.

Gesucht wird daher dringend ein Plätzchen für BEIDE ZUSAMMEN, gern im Offenstall, gern Weidehaltung, sie sollte nur nicht zu fettes Gras stehen haben, vor allem im Frühjahr vorab geweidet werden, damit die Ponies nicht noch im Alter doch noch Hufrehe kennenlernen.

Die 2 sind sehr kinderlieb, laufen heute auf dem Hof als Maskottchen frei herum, werden von den Kindern betüddelt, auch zu Spaziergängen mitgenommen und kleine Kinder auf ihnen geführt. Die beiden geniessen jede Aufmerksamkeit und wir würden uns freuen, wenn es einen passenden Platz für sie geben würde!

Abgabe nur in private Hände gegen Schutzvertrag und passende Schutzgebühr.

Wer kann dem Rentner-Liebespaar einen rundum liebevollen Platz bieten? Bitte melden Sie sich mit Angabe von mindestens Ihrem Namen, Wohnort mit PLZ sowie einer FESTNETZ-Telefonnummer und wann dort erreichbar unter:

GLÜCKLICHE MELDUNG AM 04. NOVEMBER: Ein PLatz gefunden für Opi und Omi zusammen, als Gesellschaft bei einer 40-j. Shettystute, deren Partner vor wenigen Tagen gestorben ist, manchmal passt es einfach ganz genau und jeder kann jedem helfen.


NOTFALL GELÖST AM 27.10.09: JUNGE TRABERSTUTE WAR IN GEFAHR !

Eine junge Traberstute sollte auf Schlachttransport gehen, über den Notruf an dieser Stelle meldeten sich einige Interessenten bei der jungen Frau, die selbst vor einiger Zeit von dem Händler eine Traberstute ausgelöst hatte, für sie jetzt, nachdem sie von dem neuen Notfall erfahren hatte, eine grauenhafte Vorstellung, sie nicht auch noch retten zu können...

Wir sagen DANKE an alle, die hier Hilfe angeboten haben, jeder wird selbstverständlich noch persönlich von Liane angeschrieben.

UPDATE 27.10.09: Für die Stute wurde ein Platz gefunden, der Händler konnte sogar noch einmal heruntergehandelt werden - gut so!
Daher Entwarnung für diesen Notfall, alles gut!


ERKO - dieser Notfall konnte gerettet werden, DANK an KoMeT e.V., Nörvenich und an Thomas und Jeanette !

Name: Erko
Rasse: Warmblut, Wallach
Alter: 26 Jahre
Stockmaß: 165 cm
Charakter: sehr brav im Umgang mit Menschen und Artgenossen
Besonderheiten: nicht mehr reitbar auf Grund altersbedingter Arthrose, aber einfach nur liebenswert!
Standort: 95 bei Bayreuth

Dieser liebenswerte Wallach aus D-95 Bayreuth braucht mehr als dringend Hilfe:

Seine Eigentümerin hat ihn als Notfall im Tierschutz zur Vermittlung angemeldet, Grund sei eine private Notsituation.

ERKO hat in seinem Leben ALLES für die Menschen gegeben und hat sicherlich den Abstieg vom gefeierten Turnierpferd über das geliebte Freizeitpferd bis hin zum ungeliebten aber notwendigen Beisteller hinter sich. Aber nicht schlimm genug, soll er jetzt mit 26 Jahren "weg" - er soll in den nächsten Tagen zum Metzger, einschläfern kostet zu viel Geld.

ERKO ist so brav, dass man meinen könnte, er kämpft noch einmal um sein Leben, aber die Chancen stehen schlecht, denn er ist nicht mehr reitbar, da er Arthrose hat. Er ist aber sonst von robuster Gesundheit, superbrav im Umgang, man kann mit Halfter ganz locker mit ihm spazierengehen, das findet er grossartig.

Geleistet hat er in seinem Leben sicherlich genug, aber wohin nun mit ihm? Auf den Schutzhöfen ist die Obergrenze erreicht, die Tierschutzvereine können nicht alle Tiere dieser Welt übernehmen, die die Gesellschaft entsorgt...

Aber vielleicht hat ja jemand einen eigenen Hof und macht sich nicht bange vor einem lieben Fresser mehr? Und hat dann noch ein Herz, in dem Platz ist für Erko, der mit jedem Blick um Liebe bettelt?

Sind SIE Erkos Chance?

Wenn Sie ihn retten möchten, melden Sie sich bitte dringendst mit Angabe von mindestens Ihrem Namen, Wohnort mit PLZ sowie einer FESTNETZ-Telefonnummer und wann dort erreichbar unter:

+++ ACHTUNG +++ WICHTIGE AKTUALISIERUNG ZUM FALL ERKO am 10.05.2009 +++

Nach intensiven Telefonaten zeichnet sich am Horizont eine kleine Chance ab für Erkos Leben:

Eine Pflegestelle von KoMeT e.V. in 52388 Nörvenich , http://www.komet-network.de/

hätte evtl. die Möglichkeit, Erko aufzunehmen. Dauerhaft aufzunehmen, nicht nur über den Sommer, sondern auch - mit einigen Umbauten am Stall - im darauffolgenden Winter. Denn hier leben schon 5 Rentnerpferde in einer ruhigen kleinen Herde, wo auch Erko in Frieden leben könnte, ohne mobben und jagen.

Hier hätten wir die Sicherheit, dass Erko nicht nur "aufbewahrt", sondern richtig gut versorgt wird, auch tierärztlich, wenn notwendig. Denn so ein altes Pferd wird seine Zipperlein haben, das wissen wir alle.

Umso mutiger, dieses Platzangebot zu machen. Abgesehen davon, ist es das EINZIGE, das es für Erko überhaupt gibt.
Nichtsdestoweniger ist es das BESTE, was wir uns für ihn wünschen könnten! Denn neben der guten Versorgung würde er hier die Liebe bekommen, die er sich nach all seinen Irrwegen des "Ausnutzlebens" verdient hat!

Und nun braucht ERKO Ihre Hilfe, er braucht Ihre Unterstützung von aussen:
Seine Basisversorgung soll über kleine Patenschaften gesichert werden. So können all die Menschen, die uns hilfeflehend zum Fall ERKO angerufen und angeschrieben haben, die ihn aber nicht aufnehmen konnten, jeder einen kleinen Teil dazu beitragen, dass für ERKO doch noch alles gut werden kann und dass er leben darf! Die Paten würden, wenn das Projekt zustande kommt, regelmässig von KoMeT e.V. über das Leben von ERKO per Email Berichte erhalten und könnten ihn auch in Süd-D (PLZ 89) besuchen.

Wer mitmachen möchte - auch kleine aber zuverlässige monatliche Beträge würden helfen - und so mit ermöglichen möchte, dass ERKO doch weiterleben kann, meldet sich bitte dringend per Email unter BITTE geben Sie ihrem Herzen einen Schubs, die Rettung von ERKO wäre nun möglich und sie liegt jetzt nur noch in Ihrer Hand. Wir werden hier an dieser Stelle weiter berichten.

Update: 12.05.2009 kurz nach Mitternacht:
Bisher sind von 5 potenziellen Paten Angebote über gesamt 52 Euro Patenschaft pro Monat eingegangen und noch ein Patenschaftsangebot von einer Tierschutzkollegin, die selbst kaum über die Runden kommt, dieses Angebot werden wir nicht annehmen. Ich hoffe, es finden sich noch Helfer, denn mit 52 Euro im Monat kann man die Futterkosten-Basisversorgung für ein so altes Pferd nicht sicherstellen. Auch 10 Euro im Monat helfen Erko zu leben! Update erfolgt wieder an dieser Stelle!

Update: 13.05.2009, eine Stunde nach Mitternacht:
In den letzten 24 h sind noch einige Anfragen eingegangen, überwiegend noch ohne Nennung von Beträgen, die Infos und Rückfragen dazu sind versandt. Hinzu kamen Zusagen über 40 Euro, wir sind also auf einem guten Weg und sollten es gemeinsam schaffen hoffe ich. Übermorgen mehr an dieser Stelle!

HURRA, WIR HABEN ES GESCHAFFT !! ERKO DARF WEITERLEBEN !!

Er wird in den nächsten Tagen von KoMeT e.V. abgeholt und in unserer Pflegestelle im Süden aufgenommen!

Alle Beteiligten, die zu seiner Rettung beigetragen haben, werden ab sofort regelmässig über sein Leben informiert -
wir beginnen in Kürze das Buch "ERKO im Glück"

ERKO fuhr am Samstag, 23.05.2009 in sein neues Leben, bei Ankunft erschöpft von der 4-stündigen Fahrt, aber am nächsten Morgen schon wieder zu neuen Taten aufgelegt und neugierig beim Kennenlernen der neuen Kumpels - alles gut!

Update: 26.07.2009 ERKO und seine Freunde auf der Sommerweide ! Da möchte man auch einmal Pferd sein... An dieser Stelle nochmals ein ganz grosses Dankeschön an Thomas und Jeanette, die sich so liebevoll um Erko kümmern, ihn mit Zusatzfutter zusätzlich zur Weide unterstützen und und und... einfach großartig !