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Willkommen auf der Vermittlungs-Seite des Tierschutzvereins KoMeT e.V.

Hier haben Privatleute die Möglichkeit, Tiere zur Vermittlung vorzustellen, die sie auf Grund einer Notlage / Zwangslage abgeben müssen.

Diese Notfälle können gemeldet werden unter

19.09.2021 - Land unter, nicht nur auf Grund der Hilfe für Menschen und Tiere nach der Flutkatastrophe - sooo viel zu tun und immer wieder zu wenig Zeit, alles aufzuschreiben.

Die Hilfe für die Flutopfer läuft, auch hier noch der Bericht!

Viele Notfelle inzwischen wieder neu bei uns. Wir müssen berichten, bald, es muss zu schaffen sein. Auch die Fohlensaison geht schon wieder los...
Gebt uns noch ein klein bisschen Zeit bitte.


Nach der Flutnacht vom 14. Juli 2021:
Ein Lebenszeichen von uns KoMeTen, so wichtig in diesen Zeiten. Denn unser KoMeT Hof in Nörvenich liegt nur 11 km von Erftstadt-Blessem entfernt, das komplett so schwer betroffen ist. Noch immer nicht wieder zugänglich ist, selbst die massive Burg Blessem ist teilweise eingestürzt.

Und nicht nur der KoMeT Hof ist hier, sondern 54 unserer aktuell 108 KoMeT-Pferde leben in unseren Pflegestellen im betroffenen Gebiet! WIR HABEN SO VIEL GLÜCK gehabt - unseren KoMeT-Schützlingen geht es allen gut soweit! Einige Pflegestellen waren zwar nach den Regenmassen kurz auch überspült, die Ställe und Weiden nass, aber nach Ende des Regens konnte aufgeräumt werden. Keines unserer Pferde musste evakuiert werden. Wir selbst hatten zum Teil nasse Keller, auch alles erträglich - viel geschöppt und geputzt, alles machbar - DANKBAR, dass es uns nicht schwerer getroffen hat.

Wiebkes Auto ist nach einer Vollsperrung auf der A61 in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nach über 12 h in der Vollsperrung dann wie so viele andere Autos und LKW überflutet und weggespült worden - es war nur ein AUTO, sie selbst wurde gerettet und war am Donnerstag Nachmittag nach einer dramatischen Nacht wieder Zuhause!

Einiges unserer Heu- und Futtervorräte ist unbrauchbar - alles ersetzbar. Es gibt viel viel Schlimmeres.

So viele liebe Menschen von schwersten Verlusten getroffen, Viele bangen noch um Angehörige und Freunde, haben ALLES ALLES verloren.

Und so Viele haben ihre geliebten Tiere verloren, wer Tiere liebt, VERSTEHT was das bedeutet. Am Mittwoch hatten wir eine Handynummer als Kontakt online gestellt und weitläufig gepostet - unser Angebot, Pferde abzuholen, zu evakuieren, aufzunehmen, sie zu versorgen!

So kamen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Anrufe von teils völlig verzweifelten Menschen. Menschen, die mit Auto und Hänger unterwegs waren, im verzweifelten Versuch, sich noch zu retten - mit 2 Pferden im Anhänger. Sie MUSSTEN weg, MUSSTEN eine AUSWAHL treffen, sich für 2 Pferde entscheiden, nur 2 konnten mit. Die anderen mussten zurückbleiben, eine unerträgliche Entscheidung. Sie war zwingend nötig, es ging nur noch um das nackte Überleben!

Und selbst dann war nicht sicher, die Flucht mit den Pferden RAUS zu schaffen! Wenn die Straße in einem Meer endete und kein Umweg mehr offen war, konnten die Menschen ggf. noch gerettet werden. Aber ohne Auto und ohne Pferde, keine Chance. Wir haben noch niemals zuvor in fast 20 Jahren Vereinsgeschichte innerhalb von wenigen Stunden so viel Leid erlebt.

Wir haben geholfen, Pferde zu evakuieren und sie sicher unterzubringen und werden so wie es uns möglich ist, Pferdehalter finanziell unterstützen, die es so schwer getroffen hat. Manche Pferde, die irgendwo abgetrieben wurden, aber aus den Fluten gezogen werden konnten, wie durch ein Wunder ÜBERLEBT hatten und nicht eingeschläfert werden mussten, stehen in einer Pferdeklinik. Vor allem die Beine sind schwer verletzt, sie werden lange behandelt werden müssen. In solchen Fällen möchten wir helfen, ebenso bei der Neubeschaffung von Heu und Futter, denn die gefluteten Höfe werden in dieser Weidesaison ihre Weiden nicht mehr nutzen können, alles ist kontaminiert mit Schlamm und Erdöl aus ausgelaufenen Heizöltanks, Autos etc. Und Alles muss wieder aufgebaut werden!

Wenn jemand "Hilfe um zu helfen" für die Flutopfer schicken möchte, würden wir uns riesig freuen. Im August (wenn wir Ehrenamtler Urlaub im Job und mehr Zeit fürs Ehrenamt haben) werden wir berichten, wie und welchen Fällen geholfen wurde.

KoMeT e.V. Spendenkonto DE 94 3705 0198 0040 2320 92 BIC Code: COLSDE33XXX

Für SPENDENQUITTUNG und BERICHT IM AUGUST bitte Email mit Postadresse an:


UPDATE zu NOTFALL - "LILLYFEE"

Diese kleine Stute haben wir im Februar bei den Vorbesitzern übernommen und haben sie sofort in die Pferdeklinik eingeliefert.

Vorgeschichte: Durch einen Unfall auf der Weide hat sie sich vor einigen MONATEN den Kiefer gebrochen.

Und erschreckenderweise war er JETZT NOCH gebrochen. Die Wunde völlig geschwollen und voller Eiter, die Knochen angegriffen. Ja, manchmal fehlen einfach die Worte.

Am 5.2. wurde sie operiert. Vorher wurde sie schon geschoren und vorbereitet, bekam sie vorab hochdosiert Antibiotika.

Es war ein VERSUCH, sie noch zu retten. Wir alle wussten noch nicht, ob es gut werden würde - klar, wir werden ALLES was möglich ist, dafür tun.


Der 1. Schritt - Lillyfee durfte nach der OP wieder aufwachen, ein dicker Druckverband mit Drainage schützte die großen Wunden.


Es muss noch einmal nachoperiert werden. Doch erst einmal mussten die Medikamente wirken. Das Antibiotikum MUSSTE anschlagen!
Die Ärzte haben gekämpft und sie wurde von uns eng betreut. Einige Zeit mussten wir noch bangen, ob diese riesige Entzündung besiegt werden konnte, doch inzwischen ist sicher: Wir haben es geschafft, Lillyfee hat es geschafft!!

UPDATE Sommer 2021:

Inzwischen durften wir sie in unsere KoMeT-Pflegestelle in der Nähe der Klinik nach Leverkusen holen. Zuerst musste sie noch überwiegend in einer Box bleiben, damit nichts an die Wunde kam und die Wundheilung vorangehen konnte. Sie hatte noch viele Nachsorge-Termine in der Klinik zu meistern und ist dabei weiterhin so eine zauberhaft liebe kleine Stute geblieben - ihr Charakter ist ein Traum.

Als Lillyfee 2 Jahre jung war und ihr Pferdeleben hätte geniessen sollen, haben dies der Kieferbruch und die furchtbaren Schmerzen in Obhut des Züchters verhindert. Hier in unserer Pflegestelle holt sie alles in vollen Zügen nach - sie genießt die großen Sommerweiden mit der Herde und strahlt einfach nur Lebensfreude aus!

Wenn sie Anfang 2022 dann 4 Jahre alt sein wird, ist die 2. OP geplant, es muss noch ein Backenzahn entfernt werden, der durch den Kieferbruch beschädigt wurde. Bis dahin ist aber noch Zeit und sie kann noch oft mit der Herde über die Weide sausen :)



Die Notfälle vom Jahreswechsel - diese Pferde haben wir aus der Not gerettet und bei uns aufgenommen!

MARSALI, schon wieder ein verhungertes Gespenst mit riesengroßen Augen kam übers Veterinäramt – noch eine Woche im Winterwetter, ohne jeden Wetterschutz und ohne Futter hätte sie nicht überlebt. Sie hat die Zahnkrankheit EOTRH und keine Vorderzähne mehr und auch die übrigen Zähne sind nicht mehr gut – sie stand völlig ohne Versorgung in Regen und Matsch. Wir haben sie sofort nach Köln geholt. Unser "frechstes Pferdchen" aktuell - aber nur, weil die Zunge immer rausguckt, eine ganz dankbare Maus.

ARTUS, in hohem Alter und lungenkrank, seine Eigentümerin verstorben - auch ihn konnten wir nicht im Stich lassen, allein seine Medikamente verschlingen viel Geld. Auf der Wiese ausgiebig wälzen genießt Artus ganz besonders!

Caribou und Cantaro - 2 Schlachtfohlen aus der Schweiz haben wir freigekauft und geholt - gerettet!

Die beiden Jungs haben inzwischen Endplätze gefunden, alles gut für sie!

Und auch die Absicherung von vermittelten Pferden gehört dazu – Ende Dezember und Anfang Januar kamen Daisy und Shirly zu uns zurück

Eine Shettymaus und eine Tinkerstute, beide 22 Jahre – in beiden Adoptionsstellen waren die Pferdepartner verstorben, natürlich haben sie bei uns immer ein Zuhause. Shirly hat chronische Mauke und muss jeden Tag aufwendig versorgt werden, wir schauen hier ab Köln nach einem neuen Platz für sie.

Dann ad hoc 2 alte Ponydamen aufgenommen, Jelly und Prima, hier ist die Eigentümerin schwer erkrankt und brauchte SCHNELL Hilfe und einen Platz für die beiden.

Dann wurden noch 3 Fohlen-Nachzügler aus Österreich gemeldet, ein Norikerhengstfohlen und 2 Haflingerfohlen, Hengst + Stute, alle aus dem letzten Jahr – die letzten aus der Saison 2020 – sie hatten kaum eine andere Chance – sobald der Schnee es zulässt, holen wir sie in die KoMeT-Pflegestelle nach München!

Update 28.3.21: Nachdem die beiden Haflinger in der KoMeT-Pflegestelle bereits angekommen waren, musste der kleine Norikerhengst auf Grund der Corona-Restriktionen noch lange in Österreich bleiben, aber inzwischen ist auch er sicher in unserer Pflegestelle angekommen.
Die grössere ist BIENE, 8 Monate jung und der kleinere ist FIETE, 6 Monate jung. BIENE ist inzwischen gut vermittelt. Die Interessentin für FIETE und TEQUILA hatte plötzlich abgesagt, so ziehen wir die 2 erst einmal auf.

Dann wurde eine erst 13-j. WB-Stute gemeldet, Nuja... Am ganzen Körper heftige Sarkoide, zum Teil groß wie Tennisbälle – sie lebte nur noch, weil sie noch ein Fohlen bei Fuß hatte – jetzt war es verkauft und sie sollte sofort „weg“ – wir haben sie geholt. Jetzt beginnt der Kampf gegen die Sarkoide und Futter braucht Nuja, Futter !!
Update 28.3.21: Die erste Impfung mit einer Vakzine aus Eigengewebe, die wir haben im Labor gegen die Sarkoide haben herstellen lassen, ist erfolgt! Wir hoffen, dass die ersten Erfolge in Kürze sichtbar sein werden und werden berichten!

Dann haben wir einen 30-j. Quarter Wallach geholt, er sollte auf Ebay verschenkt werden, keine gute Idee!! Eddy ist viel zu lieb und vor allem viel viel zu mager !! Hier in unserer Pflegestelle in Köln bekommt er nun gutes Weichfutter, um die fehlenden Kilos aufzuholen.
Tierarzt und Physio sind bestellt zum Check-Up, denn Eddy lahmt extrem, hier gibt es einige Baustellen zu entdecken und zu behandeln. Jede Heucobs-Fütterung ein Fest für Eddy!!


Inzwischen wurde alle Neuankömmlinge tierärztlich durchgecheckt, Blutbilder beauftragt, die Zähne gemacht (hier Eddy in Arbeit - so lieb!) und die Hufe gemacht!

Dann kam noch ein 23-j. Pferdchen, Lilly – sie hat Cushing. Lilly hatte ein anderer Verein vermittelt vor 5 Jahren – den gibt es aber nicht mehr, wir haben sie „zurückgenommen“!

Weitere Fälle sind gefolgt, wir hoffen, bald die Zeit zu finden, mehr zu berichten!

Und dann sind da noch 2 Doppel-Notfälle einer ganz anderen Tierart!! Bald mehr hier.

Es gibt keine Pause - unsere Tierschutzarbeit ist nicht zu Ende - im Gegenteil - täglich werden neue Fälle gemeldet!


Die Tiere geraten unverschuldet in Not und brauchen Hilfe.

Unser Spendenkonto: KoMeT e.V., Kerpenerstr. 13 in 52388 Nörvenich

IBAN-Nr.: DE 94 3705 0198 0040 2320 92 BIC Code: COLSDE33XXX

Spenden ist auch möglich via Paypal an:

Bitte helfen Sie uns, damit WIR helfen können!

Melden Sie sich als Pate / Spender für KoMeT e.V. unbedingt bei uns unter :
So können wir uns bei Ihnen bedanken und können Sie informieren und Ihnen Auskunft geben, wie der aktuelle Stand ist. Selbstverständlich bekommen Sie gern eine Spendenquittung.


Die Situation der Tierschutzvereine ist ernst, viele Kollegen haben bereits aufgeben müssen.
Immer wieder übernehmen wir die Tiere von anderen Vereinen, die nicht mehr können, in Zeiten von Corona noch mehr als sonst!

Wir machen weiter, denn gemeinsam haben wir Kraft und können so viel bewegen.

Wenn Sie können, bitte machen Sie mit. Helfen Sie UNS, damit WIR weiter helfen können.

Wiebke, Conny und Heike und das gesamte KoMeT-Team





SOS von der Pferdeklinik - dieser Hilferuf erreichte uns für DARK ANGEL, HERO und SNOWWHITE !

Hintergrund:
Diese 3 Pferde gehörten einem älteren Ehepaar, lebten seit Jahren in der Nähe des Wohnhauses. Die Eigentümer wurden immer älter, ihre Kräfte waren nicht mehr so wie in jungen Jahren. Damit ließ auch die Versorgung der Pferde ganz heftig nach! Nach dem Zustand der Übergabe jetzt waren die Tiere scheinbar mehr und mehr sich selbst überlassen.


Vor allem scheint den Eigentümern der Blick verloren gegangen zu sein, ob die Pferde in Ordnung waren - allein der Zustand der Hufe ist bei allen 3en eine einzige Katastrophe! Von unten völlig vergammelt, auf der Oberfläche ausgetrocknet, mit tiefen Rissen und Spalten, bei dem 25-jährigen Wallach vorne links ist der Huf bis an den Kronrand hinauf in einer großen Spalte geöffnet.

Und das Futter - sie standen tatsächlich auf einer grünen Weide - aber wer mit 30 Jahren leider das Gras nicht mehr kauen kann, der verhungert einfach sozusagen mitten im Essen!

So litt die 30-j. Rappstute Angel, mager wie ein Geist, still vor sich hin. Vor den Augen der anderen Pferde, vor allem aber vor den Augen der Halter! Auf den Futterzustand angesprochen sagten sie, dass nach den Zähnen schon lange niemand mehr geguckt hätte, das wäre Jahre her. Und sie hätten halt gedacht, als die Stute so extrem dünn wurde, DASS SIE HALT EINFACH ALT WÄRE!

Jetzt kam bei den Menschen noch eine schwere Krankheit dazu, die endlich zur Einsicht und Abgabe der Tiere führte. Die Tierärztin aus der Pferdeklinik hatte sie an KoMeT verwiesen, die Planung ging bis dahin vor allem in die Richtung, alle 3 vor Ort erlösen zu lassen. Aber alt und kein Sprinter mehr sollte ja nicht gleich ein Todesurteil sein!!

Aber: Noch 3 zu uns… uff, das ist hart, 3 x mehr monatliche Kosten, 3 x mehr Hufschmied, Versicherung und Tierarzt!

Am Ende KONNTEN wir die Tiere nicht ihrem Schicksal überlassen, haben es nicht übers Herz bringen können. Die Bilder der beiden Oldies bei Ankunft waren schon hart:

Erste Bestandsaufnahme:
Zähne - Katastrophe, vor allem bei der Stute ! Daher der verhungerte Zustand kein Wunder.
Hufe - vor allem bei Hero: völlig vergammelt, ein tiefer Hornspalt vorne links !
Impfungen - seit Ewigkeiten nicht mehr!

Das 3. Pferd, eine 16-j. Stute, läuft in Schonhaltung schief und lahm, hier wird jetzt geröntgt und dann werden wir sehen, was helfen kann.

In Summe 3 neue Riesen-Baustellen, aber - sehr liebenswerte Baustellen!

Wir sind froh, dass wir es gewagt haben, auch die 3 noch aufzunehmen!

Wir suchen Paten, die uns mit kleiner monatlicher Unterstützung helfen bei der guten Versorgung.


Und es kam noch ein ganz dringender Notfall zu uns: der große Hessen-Wallach VAL !

Die junge Eigentümerin hat durch Corona ihre berufliche Existenz verloren und kämpft seit Monaten, um Arbeit, um Geld mit den Behörden und um ihr Pferd. Denn das wurde vor ein paar Monaten auch noch richtig krank. Wenn dann kommt das Pech richtig heftig.

Val verlor vor ca. 3 Monaten so plötzlich an Gewicht, dass er in die Klinik gebracht werden musste. Dort wurden vor allem sehr schlechte Leberwerte festgestellt, er wurde behandelt, die Rechnung immer höher!

Hinzu kommt, dass Val eine so schlechte Hufsubstanz hat, dass er sich auf dem Sand des Paddocks seine Hufe so kurz abgelaufen hat, dass er aktuell schmerzhaft auf der Lederhaut läuft! Vor Schmerz und Nervosität hat er zu koppen begonnen - keine Chance für die Eigentümerin, ihn so zu verkaufen!

Sie MUSSTE zum Monatsende aus dem aktuellen Stall, die Box war schon neu vermietet, VAL musste weg! So verzweifelt hätte es für den armen Wallach nur noch eine Alternative gegeben…

Spätestens als wir die Fotos gesehen haben, war klar, das DARF nicht passieren. Er braucht eine Chance.

Ein Blick sagt oft so viel mehr als Worte. Vals Blick scheint zu sagen: Ich habe mich aufgegeben!

Wir haben verzweifelt Kriegsrat gehalten:

Jetzt noch eine "große Baustelle" zusätzlich, wie wollen wir das noch stemmen?
Und wohin mit dem großen Wallach so ad hoc überhaupt?
Welcher Platz käme in Frage - allein auf Grund der defekten Hufe?

Und wieviele bisherige Unterstützer werden sich noch melden, dass auch sie wegen Corona in Not geraten und nicht mehr helfen können?

Aber wir haben es geschafft - nach einigen Telefonaten war eine Pflegestelle organisiert!

Und den Rest, wir waren sicher, irgendwie bekommen wir das hin für Val. Denn es galt, IHM wieder Mut zu geben!
Die 4 Notfallkandidaten aus dem Herbst haben sich inzwischen so gut erholt - es lohnt sich!!

Wenn wir nicht allein sind und liebe Unterstützer an unserer Seite haben, können wir gemeinsam so viel bewegen, so vielen Pferden helfen!


Hier einmal zum Vergleich: Angel bei Ankunft im Herbst... und nur knapp 6 Wochen später nach ganz vielen Heucobs... :) Es lohnt sich !!





PEGASUS - liebenswerter Schimmel ist allein übriggeblieben und braucht einen Platz!


Name: Pegasus
Rasse: Mix, Wallach
Alter: 23 Jahre, geb. 26.3.1998
Stockmaß: ca. 147 cm
Charakter: liebenswerter, kleiner Sturkopf, der es gemütlich mag
Besonderheiten: Sucht schnellstens neuen Platz, steht nach Verlust des Freundes alleine
Standort: 01906 Burkau bei DRESDEN

Pegasus sucht nach dem plötzlichen Verlust seines langjährigen Freundes dringend einen neuen Platz als Beistellpferd mit Familienanschluss. Da das gepachtete Grundstück der Familie im Sommer gekündigt werden soll und eine Unterbringung in einem Pensionsstall sowie die erneute Anschaffung und Haltung eines zweiten Pferdes finanziell auf Dauer nicht möglich ist, drängt die Zeit zusätzlich.

Wer hat ein Herz und eine Türe offen für den liebenswerten Pegasus?

So wird Pegasus von seiner Besitzerin beschrieben:
"Pegasus ist seit 20 Jahren in meinem Besitz. Wir haben ihn hier aus der Umgebung 2-jährig aus einer kleinen Herde übernommen und seitdem zusammen mit seinem jetzt verstorbenen Kumpel in Eigenregie versorgt. Der plötzliche Tod unseres 2.Pferdes macht uns allen sehr zu schaffen, Pegasus verhält sich dennoch ruhig, die Situation sollte sich aber möglichst schnell für ihn ändern. Zugleich ist uns das seit Jahren gepachtete Grundstück auf dem unsere Pferde untergebracht waren zum Sommer hin gekündigt worden, eine Unterbringung in einem Pensionsstall, sowie die Anschaffung und Haltung eines neuen Freundes für Pegasus können wir uns finanziell auf Dauer einfach nicht mehr leisten. Wir sind selbst seit Jahren am Limit unserer finanziellen Möglichkeiten angelangt, es geht einfach nicht mehr.

Pegasus ist in früheren Jahren Herdenhaltung gewohnt gewesen, dort zeigte er sich rangniedrig und ging Streit aus dem Weg. In den letzten Jahren stand er nur noch zu zweit hier bei uns. Er ist ein liebenswerter Wallach, ruhig und besonnen, manchmal etwas stur, niemals böse, immer händelbar, wenn man ihm sagt was man von ihm möchte. Ein wenig Durchsetzungsvermögen ist hier gefragt. Er ist brav beim Tierarzt und beim Hufschmied, lässt sich putzen und betüddeln und genießt auch sonst die menschliche Zuwendung sehr.

Geritten wird Pegasus seit 5 Jahren nicht mehr, wir haben ihn früher freizeitmäßig ausgeritten, eine besondere Ausbildung hat er nicht. Eine nicht abgeklärte Lahmheit zeigt er immer mal wieder, wir vermuten eine Zerrung der Sehne nach einem Hufschmiedbesuch. Leider wurden die Hufe nicht regelmäßig gepflegt, sodass Pegasus eventuell auch dadurch orthopädische Probleme hat. Wir möchten ihn daher als Beistellpferd vermitteln, sicher wird er sich aber über Spaziergänge an der Hand oder vielleicht einer kleinen Runde im Schritt mit einem leichten Kind auf seinem Rücken freuen. Er sollte weiterhin in einem Offenstall leben, um die Möglichkeit der freien Bewegung ausleben zu können. Pegasus läuft barhuf, frisst gut und gerne sein Heu und neigt eher dazu, etwas zu dick zu werden. Das Alleine bleiben auf der Weide kennt Pegasus bisher nicht.

Im neuen Zuhause müsste Pegasus grundimmunisiert werden, wir haben ihn nicht impfen lassen. Wir geben ihm gerne diverses Zubehör mit und möchten ihn nach erfolgreicher Platzkontrolle, mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr von 300 Euro in ein neues Zuhause vermitteln. Die Schutzgebühr möchten wir dem Tierschutz spenden, als Dank für die Unterstützung."

Bitte melden Sie sich gerne, wenn Sie ernsthaftes Interesse an Pegasus haben und ihm einen Platz bieten können via E-Mail über mit Angabe ihres Namens und Ihrer vollständigen Adresse.



SNOOPY - 12-j. lieber großer Junge braucht einen neuen Platz!


Name: Snoopy
Rasse: Hesse, Wallach
Alter: 12 Jahre, geb. 28.3.2009
Stockmaß: ca. 175 cm
Charakter: menschenbezogen, lieb, rangniedrig
Besonderheiten: nicht reitbar, sucht Platz als lieber Gesellschafter
Standort: 53881 Euskirchen

Die Eigentümerin von Snoopy hat sich an KoMeT gewandt, um einen Platz für ihr Pferd zu finden, wo er lieber Gesellschafter für ein anderes Pferd sein darf.

Hier die Informationen der Eigentümerin zu Snoopy:
"Ich habe Snoopy 4-jährig vom Züchter gekauft und ihn selbst für den Turniersport ausgebildet.

Er hat einen absolut guten Charakter, ist lieb im Umgang, lässt sich brav verladen und auch beim Schmied ist er artig.

Im Januar 2018 hatte er einen Fesselträgerschaden auf der Vorderhand, der in der Klinik behandelt wurde, durch die Entlastung vermutlich dann auch kurze Zeit später auf der anderen Seite. Es musste nicht operiert werden, sondern konnte ausheilen, wobei während der Untersuchungen in der Klinik quasi als Zufallsbefund eine leichte Ataxie festgestellt wurde, die vorher nie aufgefallen war. Der Arzt riet mir, ihn nicht mehr zu reiten bzw. maximal im Schritt etwas im Gelände.

Ich habe mir dann noch eine 2. Meinung eingeholt, der 2. Arzt meinte, es wäre total ok, Snoopy weiter zu reiten. Aber ich war mir unsicher, ob ich ihm damit schaden könnte, daher habe ich Snoopy seit 2018 nicht mehr geritten und er wurde ein früher Rentner.

Hier am Stall stehen die Pferde in Offenstallhaltung, sie können sich 24 h rund um die Uhr frei bewegen. Das sollte auch in der Zukunft gegeben sein, so dass er sich immer bewegen kann, außerdem entwickelt er in Boxenhaltung eine Stauballergie.

Snoopy trägt hier rundum Eisen, hier auf viel Schotterwegen braucht er sie auf jeden Fall. Hinten hat er den Beschlag, weil er auf Grund der Ataxie die Hufe schon mal etwas schlurrt und dann würden sie sich zu sehr abnutzen ohne den Schutz. Wenn er in Zukunft nur auf der Weide gehalten würde, könnte es vermutlich auch ohne Beschlag gehen und bei ab und zu raus mit Hufschuhen.

In der Herde ist Snoopy rangniedrig und kommt mit allen gut zurecht.

Da ich ihn seit 2018 ja nicht mehr reite, läuft er viel auf der Weide, ich denke, man kann mit ihm auch gut an der Hand spazieren gehen, das habe ich allerdings hier nicht gemacht. Es gibt Dinge, die er spooky findet, z.B. ein extrem großer Traktor, aber unter dem Sattel haben wir solche Begegnungen auch immer gemeistert, ohne dass er meinte, davonlaufen zu müssen.

Snoopy ist geimpft gegen Tetanus und Influenza. Die Zähne wurde letztmalig im Juni 2020 gemacht.

Die Vermittlung erfolgt nach Kennenlernen und Platzkontrolle mit Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro.

Ich möchte auch in Zukunft zum Unterhalt von Snoopy beitragen und möchte ihm eine Patenschaft von 80 Euro monatlich mit in sein neues Zuhause geben.

Snoopy ist noch jung und verspielt, er tobt auf der Weide mit seinen Kumpels und das wünsche ich mir auch für die Zukunft für ihn und hoffe, dass wir einen passenden Platz für ihn finden werden."

Wer hat einen passenden Platz für Snoopy mit viel freier Bewegung und passender Spielgesellschaft für ihn?

Gern melden via KoMeT bei Conny unter :

Bitte geben Sie in Ihrer Mail mindestens Ihren NAMEN, WOHNORT mit PLZ und eine TEL-Nummer an.


Wir suchen deutschlandweit gute EINSTALL-PLÄTZE für Pferde, die schlecht sehen können / erblindet sind!

Die Eigentümer wollen diese Pferde nicht abgeben - nein, es sind wunderbare Menschen, die alles tun möchten, um für ihre blinden Familienmitglieder das Leben weiter schön zu machen - absolut vorbildlich! Ihre Pferde kommen mit der Erblindung gut zurecht, so dass es keinen Grund gibt, über eine Erlösung nachzudenken.

Nein: Gesucht werden EINSTALL-Plätze, wo das Handicap der Pferde berücksichtigt werden kann und wo sie gut leben können.

Der Hintergrund:

Immer wieder melden sich Pferdebesitzer, die blinde Pferde haben - mit der Frage, ob wir Einstall-Möglichkeiten vermitteln können, wo ihre blinden Pferde gut untergebracht sind!

Ihre Pferde kommen mit ihrer Blindheit gut zurecht, vertrauen den Menschen und ihren Pferdekumpels zu 100% und fühlen sich sichtlich wohl.

Wichtig für die Unterbringung von blinden Pferden ist die Möglichkeit, an dem Stall ein paar Dinge umsetzen zu können, z.B.:

- dass die Blindis immer mit der gleichen Gesellschaft draussen unterwegs sind, Neuzugänge in die Herde behutsam integriert werden - im Beisein des Besitzers

- dass Wasser und Futter immer fest an den gleichen Orten stehen

- dass keine unbekannten Hinternisse plötzlich im Weg stehen

...mit ein paar kleinen Rücksichtnahmen und Besonderheiten kann man den blinden Pferden das Leben wunderschön machen - und ihre Besitzerinnen glücklich.

Diese Besitzerinnen hätten doch Unterstützung ganz besonders verdient!

Für diese 2 Wallache, einer davon blind, ist inzwischen eine gute Lösung gefunden worden - sind sie nicht ein sichtbar tolles Team?


Aber immer wieder erreichen uns Anfragen nach Plätzen für blinde Pferde!

Haben Sie eine Idee, an welchem Stall erblindete Pferde einen guten EINSTALL-Platz finden können?

Vielleicht in dem Stall, wo auch Sie Ihr Pferd stehen haben? Dann sprechen Sie doch bitte den Stallbesitzer einmal an und fragen ihn, das wäre toll.

Oder haben Sie selbst einen Privat-Stall, wo Sie noch Platz hätten? Auch dann supergerne melden.

Und bitte:Schauen Sie deutschlandweit nach Ideen und Plätzen! Denn wir haben diese Anfragen ja aus allen Regionen und möchten so gern helfen!

Über ganz viel Input würden wir uns riesig freuen!

Ansprechpartner für alle Ideen und Feedback sind hier die Spezialisten zu dem Thema, die Tierschutzkollegen von IG BLINDE PFERDE e.V.
Bitte melden Sie Ihre Ideen bei Nadja Unger unter :

Vielen herzlichen Dank an alle, die mitmachen!



Hier der Link zur Hauptseite unseres Tierschutzvereins KoMeT e.V. Kooperation Mensch und Tier:

http://www.komet-network.de/


Seit 2012 ist der Tierschutzverein von Alida Gundlach Partner von KoMeT e.V. :

http://www.tierwork.de/

Schauen Sie bitte unbedingt auch hier, wenn Sie einen neuen Hunde- oder Katzenpartner suchen!


Und hier der Link zu der Seite, auf der insbes. in der "Fohlen-Schlachtsaison" ab Oktober jeden Jahres die Freiberger Fohlen dringend Plätze suchen:

http://www.freibergerfohlensuchen.jimdo.com/

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KoMeT e.V. in der Presse:

Bericht Hildesheimer Zeitung Hier ein Bericht über die wundervolle KoMeT-Pflegestelle und Hufpflegerin ANJA KUHRAU aus D-31188 HEERSUM, sie hat für uns SILAS & KALINKA aufgenommen und päppelt die beiden liebevoll auf! Bei ihr heissen die beiden liebevoll "Edgar" und "Oma Else" :)
Die Hufpflege von ANJA KUHRAU können wir empfehlen, mehr Infos und Kontaktdaten finden Sie unter: http://www.pro-hufbalance.de/


Polo-Zeitschrift Und die Zeitschrift, die zum "12. Valartis Bank Snow Polo World Cup" vom 16. bis 19.1.2014 in Reith bei Kitzbühel erschienen ist, hat in ihrer Weihnachtsausgabe die Geschichte von Angelo & Fee veröffentlicht und wunderschön wiedergegeben. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Einige Vermittlungsmeldungen von Ehemaligen (Not)Fällen finden Sie auf der Seite "EHEMALIGE" ! Hier hat schon der ein oder andere die Auflösung des Schicksals eines Pferdes gefunden, nach der er schon lange gesucht hatte!