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Willkommen auf der Vermittlungs-Seite des Tierschutzvereins KoMeT e.V.

Hier haben Privatleute die Möglichkeit, Tiere zur Vermittlung vorzustellen, die sie auf Grund einer Notlage / Zwangslage abgeben müssen.

Diese Notfälle können gemeldet werden unter

Freitag, 26. Februar 2021 - noch 2 Tage !

Wir hatten kürzlich den WDR mit prominentem Besuch zu Gast bei den KoMeTen in der Kölner Pflegestelle !

Es war einer von den sooooooowas von kalten Tagen :

Bei -12°C haben wir die tierischen Vermittlungs-Kandidaten vorgestellt und der Prominente hat sogar ein wenig mit angepackt! Schaut gern am Sonntag im WDR rein!

Was gibt es sonst Neues?

Richtig viele neue Notfellchen in den ersten 2 Monaten des neuen Jahres – natürlich: Corona + Winter, das ist eine ganz schlechte Kombi !!

Die meisten verzweifelten Menschen hatten schon so einige Absagen anderer Projekte bekommen – klar: In diesen Zeiten noch zusätzlich Verantwortung übernehmen… wiegt schwer. Aber es gibt immer wieder Fälle, wo es nicht anders geht, als die Türen weit zu öffnen: Für die arme Nuja, Jelly, die kleine Prima, Artus, für die Hungerhaken Marsali und Eddy! Für Daisy und Shirley, die beide früher durch uns vermittelt wurden und nun zu uns zurückkamen, weil ihre dortigen Pferdepartner verstarben, hier haben sie immer ein sicheres Zuhause.

Für Lilly, die früher durch einen anderen Tierschutzverein in ein Zuhause vermittelt worden war, nun zurücksollte, aber dieser Verein hat längst aufgegeben – wir haben Lilly aufgefangen.

Und HIMMEL JA – sofort und weit offene Türen für Lillyfee! Der schlimmste Notfall dieses Jahres bisher, ein Fall, dessen Kosten und vor allem dessen Bilder uns lange verfolgen werden:


AKTUELLER NOTFALL - der FALL "LILLYFEE"

Diese kleine Stute haben wir vor wenigen Tagen bei den Vorbesitzern übernommen und haben sie sofort in die Pferdeklinik eingeliefert.

Vorgeschichte: Durch einen Unfall auf der Weide hat sie sich vor einigen MONATEN den Kiefer gebrochen.

Und erschreckenderweise war er HEUTE NOCH gebrochen. Die Wunde völlig geschwollen und voller Eiter, die Knochen angegriffen. Ja, manchmal fehlen einfach die Worte.

Am 5.2. wurde sie operiert. Vorher wurde sie schon geschoren und vorbereitet, bekam sie vorab hochdosiert Antibiotika.

Es ist ein VERSUCH, sie noch zu retten. Wir alle wissen noch nicht, ob es gut werden wird, wir werden ALLES was möglich ist, dafür tun.


Der 1. Schritt ist getan - Lillyfee durfte nach der OP wieder aufwachen, ein dicker Druckverband mit Drainage schützt die großen Wunden.


In ein paar Tagen muss noch einmal nachoperiert werden. Doch erst einmal MÜSSEN die Medikamente wirken. Das Antibiotikum MUSS anschlagen!
Die Ärzte kämpfen weiter und wir sind täglich im Wechsel bei ihr.

Wenn Sie Lillyfee unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bitte bei uns, wir sind für jede Hilfe dankbar.




Die Notfälle nur der letzten 2 Monate - diese Pferde haben wir aus der Not gerettet und bei uns aufgenommen!

MARSALI, schon wieder ein verhungertes Gespenst mit riesengroßen Augen kam übers Veterinäramt – noch eine Woche im Winterwetter, ohne jeden Wetterschutz und ohne Futter hätte sie nicht überlebt. Sie hat die Zahnkrankheit EOTRH und keine Vorderzähne mehr und auch die übrigen Zähne sind nicht mehr gut – sie stand völlig ohne Versorgung in Regen und Matsch. Wir haben sie sofort nach Köln geholt. Unser "frechstes Pferdchen" aktuell - aber nur, weil die Zunge immer rausguckt, eine ganz dankbare Maus.

ARTUS, in hohem Alter und lungenkrank, seine Eigentümerin verstorben - auch ihn konnten wir nicht im Stich lassen, allein seine Medikamente verschlingen viel Geld. Auf der Wiese ausgiebig wälzen genießt Artus ganz besonders!

Caribou und Cantaro - 2 Schlachtfohlen aus der Schweiz haben wir freigekauft und geholt - gerettet!

Und auch die Absicherung von vermittelten Pferden gehört dazu – Ende Dezember und Anfang Januar kamen Daisy und Shirly zu uns zurück

Eine Shettymaus und eine Tinkerstute, beide 22 Jahre – in beiden Adoptionsstellen waren die Pferdepartner verstorben, natürlich haben sie bei uns immer ein Zuhause. Shirly hat chronische Mauke und muss jeden Tag aufwendig versorgt werden, wir schauen hier ab Köln nach einem neuen Platz für sie.

Dann ad hoc 2 alte Ponydamen aufgenommen, Jelly und Prima, hier ist die Eigentümerin schwer erkrankt und brauchte SCHNELL Hilfe und einen Platz für die beiden.

Dann wurden noch 3 Fohlen-Nachzügler aus Österreich gemeldet, ein Norikerhengstfohlen und 2 Haflingerfohlen, Hengst + Stute, alle aus dem letzten Jahr – die letzten aus der Saison 2020 – sie hatten kaum eine andere Chance – sobald der Schnee es zulässt, holen wir sie in die KoMeT-Pflegestelle nach München!

Update 5.2.21: Der kleine Norikerhengst steckt noch im Schnee fest, aber die beiden Haflinger sind in der Pflegestelle München angekommen!
Die grössere ist BIENE, 8 Monate jung und der kleinere ist FIETE, 6 Monate jung - um die 3 darf sich gern schon beworben werden!

Ganz aktuell wurde eine erst 13-j. WB-Stute gemeldet, Nuja... Am ganzen Körper heftige Sarkoide, zum Teil groß wie Tennisbälle – sie lebte nur noch, weil sie noch ein Fohlen bei Fuß hatte – jetzt war es verkauft und sie sollte sofort „weg“ – wir haben sie geholt. Jetzt beginnt der Kampf gegen die Sarkoide und Futter braucht Nuja, Futter !!

Am Wochenende haben wir einen 30-j. Quarter Wallach geholt, er sollte auf Ebay verschenkt werden, keine gute Idee!! Eddy ist viel zu lieb und vor allem viel viel zu mager !! Hier in unserer Pflegestelle in Köln bekommt er nun gutes Weichfutter, um die fehlenden Kilos aufzuholen.
Tierarzt und Physio sind bestellt zum Check-Up, denn Eddy lahmt extrem, hier gibt es einige Baustellen zu entdecken und zu behandeln. Jede Heucobs-Fütterung ein Fest für Eddy!!

Dann kommt wahrscheinlich am Freitag ein 23-j. Pferdchen, Lilly – sie hat EMS und Cushing. Lilly hatte ein anderer Verein vermittelt vor 5 Jahren – den gibt es aber nicht mehr,
wir nehmen sie „zurück“!

Hinzu kommt eine 16-j Stute, die wegen Arthrose schon letzten Montag zum Schlachter gehen sollte, sie braucht dringend eine Chance.

Noch ein weiterer Fall ist schon in Arbeit - man weiß nicht mehr wo anfangen im Augenblick... Und dann sind da noch 2 Doppel-Notfälle einer ganz anderen Tierart!! Bald mehr hier.

Es gibt keine Pause - unsere Tierschutzarbeit ist nicht zu Ende - im Gegenteil - täglich werden neue Fälle gemeldet!


Die Tiere geraten unverschuldet in Not und brauchen Hilfe.

Unser Spendenkonto: KoMeT e.V., Kerpenerstr. 13 in 52388 Nörvenich

IBAN-Nr.: DE 94 3705 0198 0040 2320 92 BIC Code: COLSDE33XXX

Spenden ist auch möglich via Paypal an:

Bitte helfen Sie uns, damit WIR helfen können!

Melden Sie sich als Pate / Spender für KoMeT e.V. unbedingt bei uns unter :
So können wir uns bei Ihnen bedanken und können Sie informieren und Ihnen Auskunft geben, wie der aktuelle Stand ist. Selbstverständlich bekommen Sie gern eine Spendenquittung.


Die Situation der Tierschutzvereine ist ernst, viele Kollegen haben bereits aufgeben müssen.
Immer wieder übernehmen wir die Tiere von anderen Vereinen, die nicht mehr können, in Zeiten von Corona noch mehr als sonst!

Wir machen weiter, denn gemeinsam haben wir Kraft und können so viel bewegen.

Wenn Sie können, bitte machen Sie mit. Helfen Sie UNS, damit WIR weiter helfen können.

Wiebke, Conny und Heike und das gesamte KoMeT-Team





SOS von der Pferdeklinik - dieser Hilferuf erreichte uns im Herbst 2020 für DARK ANGEL, HERO und SNOWWHITE !

Hintergrund:
Diese 3 Pferde gehörten einem älteren Ehepaar, lebten seit Jahren in der Nähe des Wohnhauses. Die Eigentümer wurden immer älter, ihre Kräfte waren nicht mehr so wie in jungen Jahren. Damit ließ auch die Versorgung der Pferde ganz heftig nach! Nach dem Zustand der Übergabe jetzt waren die Tiere scheinbar mehr und mehr sich selbst überlassen.


Vor allem scheint den Eigentümern der Blick verloren gegangen zu sein, ob die Pferde in Ordnung waren - allein der Zustand der Hufe ist bei allen 3en eine einzige Katastrophe! Von unten völlig vergammelt, auf der Oberfläche ausgetrocknet, mit tiefen Rissen und Spalten, bei dem 25-jährigen Wallach vorne links ist der Huf bis an den Kronrand hinauf in einer großen Spalte geöffnet.

Und das Futter - sie standen tatsächlich auf einer grünen Weide - aber wer mit 30 Jahren leider das Gras nicht mehr kauen kann, der verhungert einfach sozusagen mitten im Essen!

So litt die 30-j. Rappstute Angel, mager wie ein Geist, still vor sich hin. Vor den Augen der anderen Pferde, vor allem aber vor den Augen der Halter! Auf den Futterzustand angesprochen sagten sie, dass nach den Zähnen schon lange niemand mehr geguckt hätte, das wäre Jahre her. Und sie hätten halt gedacht, als die Stute so extrem dünn wurde, DASS SIE HALT EINFACH ALT WÄRE!

Jetzt kam bei den Menschen noch eine schwere Krankheit dazu, die endlich zur Einsicht und Abgabe der Tiere führte. Die Tierärztin aus der Pferdeklinik hatte sie an KoMeT verwiesen, die Planung ging bis dahin vor allem in die Richtung, alle 3 vor Ort erlösen zu lassen. Aber alt und kein Sprinter mehr sollte ja nicht gleich ein Todesurteil sein!!

Aber: Noch 3 zu uns… uff, das ist hart, 3 x mehr monatliche Kosten, 3 x mehr Hufschmied, Versicherung und Tierarzt!

Am Ende KONNTEN wir die Tiere nicht ihrem Schicksal überlassen, haben es nicht übers Herz bringen können. Die Bilder der beiden Oldies bei Ankunft waren schon hart:

Erste Bestandsaufnahme:
Zähne - Katastrophe, vor allem bei der Stute ! Daher der verhungerte Zustand kein Wunder.
Hufe - vor allem bei Hero: völlig vergammelt, ein tiefer Hornspalt vorne links !
Impfungen - seit Ewigkeiten nicht mehr!

Das 3. Pferd, eine 16-j. Stute, läuft in Schonhaltung schief und lahm, hier wird jetzt geröntgt und dann werden wir sehen, was helfen kann.

In Summe 3 neue Riesen-Baustellen, aber - sehr liebenswerte Baustellen!

Wir sind froh, dass wir es gewagt haben, auch die 3 noch aufzunehmen!

Wir suchen Paten, die uns mit kleiner monatlicher Unterstützung helfen bei der guten Versorgung.


Und es kam noch ein ganz dringender Notfall zu uns: der große Hessen-Wallach VAL !

Die junge Eigentümerin hat durch Corona ihre berufliche Existenz verloren und kämpft seit Monaten, um Arbeit, um Geld mit den Behörden und um ihr Pferd. Denn das wurde vor ein paar Monaten auch noch richtig krank. Wenn dann kommt das Pech richtig heftig.

Val verlor vor ca. 3 Monaten so plötzlich an Gewicht, dass er in die Klinik gebracht werden musste. Dort wurden vor allem sehr schlechte Leberwerte festgestellt, er wurde behandelt, die Rechnung immer höher!

Hinzu kommt, dass Val eine so schlechte Hufsubstanz hat, dass er sich auf dem Sand des Paddocks seine Hufe so kurz abgelaufen hat, dass er aktuell schmerzhaft auf der Lederhaut läuft! Vor Schmerz und Nervosität hat er zu koppen begonnen - keine Chance für die Eigentümerin, ihn so zu verkaufen!

Sie MUSSTE zum Monatsende aus dem aktuellen Stall, die Box war schon neu vermietet, VAL musste weg! So verzweifelt hätte es für den armen Wallach nur noch eine Alternative gegeben…

Spätestens als wir die Fotos gesehen haben, war klar, das DARF nicht passieren. Er braucht eine Chance.

Ein Blick sagt oft so viel mehr als Worte. Vals Blick scheint zu sagen: Ich habe mich aufgegeben!

Wir haben verzweifelt Kriegsrat gehalten:

Jetzt noch eine "große Baustelle" zusätzlich, wie wollen wir das noch stemmen?
Und wohin mit dem großen Wallach so ad hoc überhaupt?
Welcher Platz käme in Frage - allein auf Grund der defekten Hufe?

Und wieviele bisherige Unterstützer werden sich noch melden, dass auch sie wegen Corona in Not geraten und nicht mehr helfen können?

Aber wir haben es geschafft - nach einigen Telefonaten war eine Pflegestelle organisiert!

Und den Rest, wir waren sicher, irgendwie bekommen wir das hin für Val. Denn es galt, IHM wieder Mut zu geben!
Die 4 Notfallkandidaten aus dem Herbst haben sich inzwischen so gut erholt - es lohnt sich!!

Wenn wir nicht allein sind und liebe Unterstützer an unserer Seite haben, können wir gemeinsam so viel bewegen, so vielen Pferden helfen!




TYLER - wunderschöner Freiberger Jährlingshengst sucht sein Zuhause!


Mit den kleinen Kumpels was aushecken - oder doch lieber beim ausmisten helfen ?!!
Tyler will immer dabei sein :)


Erstes Verladetraining - klappt supi !! Danach erst mal in Ruhe verarbeiten.


Jemanden zum kuscheln überredet - schafft der kleine Charmeur ja fast immer. Und dann für die Nacht ein ruhiges Plätzchen suchen :)

Name: Tyler
Rasse: Freiberger, Hengst
Alter: Jährling (geboren im April 2020)
Endstockmaß: ca. 160 cm
Charakter: sehr menschenbezogen, mutig, cool
Besonderheiten: ein 100%iger Vertreter der Freiberger Rasse
Standort: KoMeT Pflegestelle in Köln

Im Herbst 2020 stand auch Tylers Leben auf der Kippe, wie das von 100ten Freiberger Fohlen in der Schweiz in jedem Herbst wenn die Schlachtsaison beginnt. Unglaublich, wenn man diese wunderbare Pferderasse kennt, die sich vor allem durch den sogenannten "klaren Kopf" sowie Ruhe und Gelassenheit auszeichnet, dabei kräftig und robust ist.

Das Fohlenfleisch ist in der Schweiz leider eine gut bezahlte Delikatesse - so dass auch Fohlen, die an der Fohlenschau gut bewertet werden, in der Wurst landen, wenn sie nicht rechtzeitig vor dem Wintereinbruch einen Käufer finden.

Tyler hat eine gute Bewertung erzielt - und trotzdem wäre es für ihn um ein Haar schiefgegangen!

Dank der Hilfe von Unterstützern konnte KoMeT den Kleinen freikaufen und ihm so das Leben retten, er kam im Oktober nach Deutschland in unsere Pflegestelle in Köln.

Hier lebt er seitdem in der gemischten Offenstallgruppe in der Herde mit Mini bis groß und von jung bis extrem alt - er hat sich zu einem wundervollen jungen Mann und einer kleinen Persönlichkeit entwickelt.

Jetzt im Winter hat er sich eine Erkältung eingefangen und ist derzeit noch in Behandlung. Wir haben zur Sicherheit in der Klinik den kompletten Check-Up machen lassen - aber es war alles in Ordnung, die Lunge frei, so dass er bald wieder ganz fit sein wird.

Dank der Arbeit von Ehrenamtlerin Lina mit ihm beherrscht er heute das Fohlen-ABC aus dem FF, er geht wacker am Halfter mit ans Rheinufer spazieren, gibt die Hufe und sogar schon ein wenig Arbeit auf dem Platz kennt er.

Dabei zeigt er wunderschöne flüssige Gänge - ein kleiner Rohdiamant, für den wir ab Beginn der Weidesaison im Mai / Juni dann langsam einen schönen Endplatz suchen bei Pferdemenschen, die bereits schon einmal ein Fohlen aufgezogen haben oder dabei entsprechend Unterstützung haben, um den Diamant behutsam und mit Pferdeverstand zu formen und weiter auszubilden.

Bei uns klopfen derzeit täglich neue Notfälle dringend an und betteln um Einlass, so gibt es keinen Grund, Typler länger als notwendig bei uns zu halten.

Wir suchen für ihn einen Platz in Offenstallhaltung in einer freundlichen Pferdegruppe mit ca. gleichaltrigen männlichen Pferden, so dass er seine Jugend weiterhin mit viel Spiel und Toben geniessen kann.

Die Fohlen aus der Schweiz kommen durch die hohen Fleischpreise in der Schweiz, den hohen Umrechnungskurs von Franken in Euro, durch die Kosten für die Verzollung, Einfuhrkosten aus dem Drittland und Transport bereits mit einigen Kosten auf dem Zettel hier in Deutschland an.

Natürlich gibt es immer Stimmen, die sagen: "Wenn niemand Fohlen retten würde, würden die Züchter nicht so viele zur Welt kommen lassen, die Fohlenretter kurbeln das Geschäft an." Das stimmt in diesem Fall leider nicht: Die Nachfrage an Fohlenfleisch in der Schweiz ist so immens hoch, dass die Schweiz jedes Jahr noch zusätzlich zu den Fohlen, die im Land selbst gezüchtet werden, viele Tonnen Pferdefleisch aus dem Ausland importiert, um den Fleischbedarf zu decken.

Die Menschen, die so einen kleinen Freiberger aufgenommen haben, der heute zu ihrer Familie gehört, können nicht fassen, dass diese gesunden jungen Pferde einfach in die Wurst gegangen wären. Und so geht es auch uns, daher kämpfen wir so für sie, jedes Jahr. Ebenso wie für Haflinger und Noriker aus Österreich und auch deutsche Fohlen, vor allem Haflinger und Kaltblüter sind immer wieder dabei.

Unsere Fohlen werden hier aufgezogen, geimpft, gut betreut und lernen dank der tollen Arbeit von Ehrenamtlerin Lina hier schon die wichtigsten Basics.

Tyler steht jetzt zum Frühjahr zu 3.500 Euro zum Verkauf. Selbstverständlich nach persönlichem Kennenlernen hier in Köln und einer Platzkontrolle vor Ort im angebotenen neuen Zuhause. Er hat Original Schweizer Papiere, ist gechipt, regelmäßig entwurmt und natürlich geimpft.

Wünschen Sie sich einen Freiberger?

Möchten Sie ihr zukünftiges Pferd von jung an kennenlernen und selbst bei der Ausbildung begleiten?

Dann kommen Sie Tyler in Köln besuchen, lernen Sie ihn kennen - und auch die erwachsene Freibergerin, die der Stallbesitzerin dort gehört, so können Sie sich ein Bild machen, wie auch Typler sich später entwickeln wird.

Bitte melden Sie sich gern bei KoMeT bei Conny unter:

Bitte denken Sie daran, uns mindestens Ihren Namen, PLZ und Wohnort und Ihre Telefonnummer in Ihrer Nachricht mitzuteilen. Besten Dank.


LAURI - feine Hannoveranerstute sucht einen neuen Platz!

Name: Lauri
Rasse: Hannoveraner, Stute
Alter: 13 Jahre
Stockmaß: ca. 163 cm
Charakter: intelligente und feinfühlige Stute, die geführt werden möchte
Besonderheiten: nicht reitbar
Standort: 42699 Solingen

Bei der Vermittlung von Lauri handelt es sich um eine Herzensangelegenheit.
Unsere Ehrenamtlerin Anne kennt die Stute seit 4 Jahren persönlich und ist mit der Besitzerin seit vielen Jahren befreundet. Lauri ist ein Traum von einem Pferd: Wunderschön steht sie da mit ihrem lackschwarzen Fell, schaut dich an und du weißt, dieser Blick trifft dich tief in deinem Herzen. So ging es auch der Besitzerin und ihrer Tochter als sie Lauri vor 4 Jahren in ihre Familie aufnahmen. Lauri wurde für die talentierte Dressurfamilie als Sport- und Freizeitpartner ausgesucht, sie wurde mit viel Liebe, Ruhe und Sachverstand weiter ausgebildet und alles schien perfekt. Bis Lauri streikte und bei ihrer Meinung bis heute bleibt: Sie ist kein Reitpferd und möchte es auch nicht sein!

Persönliches: "Ich bin der Meinung, dass wir nicht das Recht haben sollten, über unseren Freund und Partner Pferd zu bestimmen, ob wir es reiten dürfen oder nicht. Lauri gibt vom Boden aus ihr Bestes und ist mit vollem Eifer dabei. Warum sollten wir sie reiten, wenn sie so viel Potenzial in anderen Bereichen zeigt? Da sind sich die Besitzerfamilie und ich einig und wir hoffen von Herzen auf diesen einen Platz da draußen, in dem Lauri genauso geliebt und beschäftigt wird, wie sie es mag und verdient hat." Anne Rapp (KoMeT e.V.)

So wird Lauri von ihrer Besitzerin beschrieben:
"Wir haben Lauri vor 4 Jahren zu uns genommen, sie war vorher Zuchtstute und kam angeritten zu uns. Meine berufliche Ausbildung im Dressursport und meine Trainer B-Lizenz ermöglichen mir ein großes Wissen rund um das Thema Pferdeausbildung und so haben meine Tochter und ich behutsam nach der Skala der Ausbildung begonnen, Lauri zu arbeiten. Wir haben unser Programm vielfältig gestaltet, sie an der Hand, der (Doppel-) Longe, vom Boden aus und im Gelände zusätzlich gearbeitet und bemerkten nach kurzer Zeit, dass die Stute sich hier viel kooperativer zeigte. Umso weiter wir mit ihr kamen, desto heftiger wurde ihre Abwehr dem Reiter gegenüber. Selbstverständlich haben wir durch unsere Tierärzte, Physiotherapeuten, den Schmied und sogar eine lange Weidepause versucht, Lauri zu unterstützen, herauszufinden, ob sie Schmerzen hat oder ihr irgendetwas fehlt. Nach 4 Jahren, unzähligen Stunden des Kopfzerbrechens, vielen Tränen und auch heftigen Reaktionen unter dem Sattel, sowie keiner Diagnose sind wir fest davon überzeugt:
Lauri möchte ihr altes Leben zurück, sie möchte vom Boden gearbeitet werden, möchte betüddelt werden und möglichst viel Zeit auf der Weide und im Offenstall verbringen. Dieses Leben können wir ihr nicht ermöglichen und möchten ihr daher die Chance geben, wieder glücklich zu werden.

Lauri ist im Umgang sehr lieb und feinfühlig, möchte aber von ihren Menschen klar geführt werden. Sie hat Charakter und merkt es dem Menschen sofort an, ob er sie führen kann oder ob sie das übernehmen muss.

Lauri ist brav beim Schmied und beim Tierarzt. Die Stute bindet sich eng an ihre Menschen, aber auch an ihre Herde, in der sie eher eine ranghohe Position hat. Derzeit steht sie nachts in der Box und tagsüber auf dem Paddock oder der Weide.

Wir wünschen uns für sie einen Platz mit viel freier Bewegung, allerdings ist sie eine reine Offenstallhaltung bisher nicht gewöhnt. Lauri wurde regelmäßig geimpft, dem Schmied vorgestellt und hat die Zähne kontrolliert bekommen.

Lauri zieht nach erfolgreicher Platzkontrolle, mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro in ein neues Zuhause."

Bitte melden Sie sich nur bei ernsthaftem Interesse unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Punkte.

Gerne via E-Mail über mit Angabe ihres Namens und Ihrer vollständigen Adresse. Besten Dank!


NARLA - sensibler 16-j. P.R.E.-Wallach sucht sein passendes Gegenstück!

Name: Narla
Rasse: P.R.E., Wallach
Alter: 16 Jahre
Stockmaß: ca. 155 cm
Charakter: menschenbezogen, lieb
Besonderheiten: Narla braucht einen ruhigen, sensiblen und erfahrenen Reiter
Standort: 84556 Kastl bei München

Narla ist ein Spanier, Wallach. Er sollte geschlachtet werden, weil er die früheren Besitzer zu viel Geld kostete.. Hintergrund war, dass Narla in der vorherigen Haltung öfter Koliken bekam - er ist ein typischer Vertreter der Rasse P.R.E. - er ist sensibel und koppt und wenn er Stress bekommt, schlägt es ihm auf sein Innenleben.

Petra hat einen Hof in der Nähe von München - ihr Hof ist eine unserer KoMeT-Pflegestellen, wo wir auch oft Hengste unterbringen, denn bei ihr gibt es nur Wallache - und halt manchmal auch Hengste. Neben ihrem Engagement für KoMeT nimmt sie öfter auch privat ad hoc Pferde in Not auf, päppelt ihre Seele wieder auf und dann schauen wir gemeinsam nach einem guten Endplatz, damit wir morgen wieder Platz für einen Notfall haben.

Petra hatte von Narlas Schicksal erfahren und rettete ihm mit der Aufnahme auf ihrem Hof sein Leben.

Jetzt ist er seit fast einem Jahr dort und seit er bei Petra lebt, hat er keine einzige Kolik mehr gehabt - hier haben die Pferde es gut, sie haben viel Freiraum und sind entspannt.

Narla ist 16 Jahre alt, hat ein Stockmaß von 155 cm, sowohl im Umgang als auch beim reiten braucht Narla einen Menschen, der mit einem sensiblen Spanier mit Ruhe und Sicherheit umzugehen weiß. Petra kommt gut mit ihm zurecht, aber sie hat nur selten Zeit, ihn zu reiten, neben allen anderen Aufgaben in ihrem Beruf und rund um die Pferde auf dem Hof.

Daher suchen wir jetzt langsam nach dem richtigen Menschen für Narla - SEINEN Menschen, der nur für ihn Zeit hat und sich ganz auf ihn einstellt.

Der Wallach lebt hier im Offenstall in einer reinen Wallachgruppe. Er könnte aber auch problemlos wieder auf nachts in der Box und tagsüber draußen umgestellt werden, auch das kennt er hier an extrem kalten Tagen.

Narla wird in einen passenden Platz mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt.

Bei Interesse gern Kontakt aufnehmen direkt mit Narlas Retterin Petra Greissl unter Email:

Bitte denken Sie daran, mindestens Ihren Namen, PLZ und Wohnort und Ihre Telefonnummer in Ihrer Nachricht mitzuteilen. Besten Dank.


ALEGRIA - liebe kleine Stute braucht ein Zuhause mit ebenem Gelände!

Name: Alegria
Rasse: Criollo, Stute
Alter: 14 Jahre
Stockmaß: ca. 143 cm
Charakter: menschenbezogen, lieb
Besonderheiten: durch Sehnenschaden mit Hufrollenbefund nur bedingt reitbar
Standort: 63874 Dammbach

Diese liebe kleine Stute verliert auf Grund der Empfehlung der Tierärztin ihr Zuhause.
Hier die Informationen ihrer Eigentümerin:

"Unsere Criollo Stute Alegria ist eine sehr gut erzogene Stute, war verlässliche Partnerin auf Turnieren.

Sie lebt hier in Herdenhaltung im Offenstall, die Pferde können sich bewegen wie sie möchten - eigentlich optimal. Für Alegria ist dieser Standort hier jetzt aber leider gar nicht mehr optimal, denn wir leben in einer Region mit sehr bergigem Gelände, auch die Koppeln sind sehr abschüssig bzw. steil.

Und nach einem Sehnenschaden vorne rechts und einer daraus entstandenen Hufrollenentzündung und nach ausgiebiger Behandlung in der Klinik hat die Tierärztin uns dringend empfohlen, das Pferd in einen Platz mit ebenem Gelände abzugeben, wo es maximal leichte Hügel gibt.

Alegria kann in Zukunft noch bedingt geritten werden, dabei sollen enge Wendungen vermieden werden und natürlich auch beim reiten sollte das Gelände ohne große Steigungen sein. Statt Arbeit auf dem Reitplatz daher eher Ausritte im Gelände, überwiegend im Schritt, evtl. auch zwischendurch im Trab.

Laut Auskunft der Tierärztin können der Sehnenschaden und die Hufrollenentzündung noch weiter ausheilen, so dass Alegria eventuell in Zukunft noch mehr geritten werden könnte, aber das kann heute nicht zugesagt werden und wird die Entwicklung in flachem Gelände zeigen.

Alegria ist sehr verträglich in der Herde, sie kommt mit allen Pferden gut aus. Im Umgang mit Menschen ist sie brav, verladefromm und auch brav beim Schmied. Sie trägt hier einen normalen Beschlag, da die Pferde sich hier viel auf gepflastertem Gelände bewegen müssen, auch im Auslauf. Lt. Tierärztin könnte sie zukünftig ggf. ohne Beschlag auskommen, wenn sie sich überwiegend auf weichem Boden bewegen würde.

Hier bei uns bleibt Alegria auch mal alleine auf der Weide, so dass dies nach einer Eingewöhnungszeit vermutlich auch im neuen Platz gut möglich wäre.

Futtertechnisch ist Alegria unkompliziert, sie hat hier rund um die Uhr Heu zur Verfügung und bekommt daneben nur ein wenig Kraftfutter. Sie wurde letztmalig im April 2019 gegen Tetanus geimpft, dieses Jahr haben wir es in dem ganzen Trubel vergessen. Das wird aber jetzt nachgeholt, ehe sie in einen neuen Platz geht.

Die Vermittlung erfolgt nach Platzbesichtigung, gegen Schutzvertrag und eine Schutzgebühr in Höhe von 600 Euro. Die Schutzgebühr möchte ich dann komplett dem Tierschutz überlassen, sie soll nur zur Absicherung von Alegria gegen Schlachtinteresse dienen."

Haben Sie einen Platz für eine liebe kleine Stute in Offenstallhaltung in flachem Gelände anzubieten? Und könnten damit leben, dass Alegria ggf. nur wenig geritten werden könnte, je nachdem wie sich ihre Sehne erholen wird?

Dann melden Sie sich doch bei uns. Bitte PER EMAIL via KoMeT e.V. bei Conny unter:

Bitte denken Sie daran, uns Ihren Namen, PLZ und Wohnort und Ihre Telefonnummer in Ihrer Nachricht mitzuteilen. Besten Dank.


ACHILUS - hübscher Haflinger Jährlingshengst sucht einen guten Platz!

Name: Achilus
Rasse: Haflinger, Hengst
Alter: 1 Jahr (geb. 13.2.2020)
Endstockmaß: ca. 150 cm
Charakter: menschenbezogen, lieb
Besonderheiten:
Standort: 66709 Weiskirchen bei Saarbrücken

Dieser kleine Haflinger wurde im Februar 2020 in Südtirol geboren. Auch sein kleines Leben war in Gefahr als Schlachtfohlen zu enden, doch er hatte Glück und fand eine deutsche Käuferin.

Sie brachte ihn an einem schönen Stall in der Nähe von Saarbrücken unter und wollte ihr Pferdchen von klein auf begleiten.

Doch manchmal ergeben sich im Leben andere Entwicklungen, in dem Fall kam Corona und die Besitzerin verlor in Folge dessen ihre Arbeit.

So muss sie sich jetzt schweren Herzens nach einem neuen Platz für ihren Kleinen umsehen, daher suchen wir hier für den hübschen Achilus ein neues Zuhause.

Hengstvater ist ATOS-S, Muttervater ALKASAR. Achilus ist grundimmunisiert gegen Tetanus und Influenza.

Er wächst hier im Saarland mit gleichaltrigen Hengstfohlen auf, Spielgefährten sollte er auch im neuen Platz wieder haben.

Achilus wird zu einem Kaufpreis von 1500 Euro mit Schutzvertrag und nach Platzkontrolle in gute Hände verkauft.

Wenn Sie sich um Achilus bewerben möchten, die Kenntnisse zur weiteren Aufzucht eines Fohlens oder entsprechend fachmännische Unterstützung und einen passenden Platz anzubieten haben, dann melden Sie sich gern per EMAIL bei Isabel, Freundin der Eigentümerin von Achilus unter:

Bitte denken Sie daran, mindestens Ihren Namen, PLZ und Wohnort und Ihre Telefonnummer in Ihrer Nachricht mitzuteilen. Besten Dank.



Hier der Link zur Hauptseite unseres Tierschutzvereins KoMeT e.V. Kooperation Mensch und Tier:

http://www.komet-network.de/


Seit 2012 ist der Tierschutzverein von Alida Gundlach Partner von KoMeT e.V. :

http://www.tierwork.de/

Schauen Sie bitte unbedingt auch hier, wenn Sie einen neuen Hunde- oder Katzenpartner suchen!


Und hier der Link zu der Seite, auf der insbes. in der "Fohlen-Schlachtsaison" ab Oktober jeden Jahres die Freiberger Fohlen dringend Plätze suchen:

http://www.freibergerfohlensuchen.jimdo.com/

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KoMeT e.V. in der Presse:

Bericht Hildesheimer Zeitung Hier ein Bericht über die wundervolle KoMeT-Pflegestelle und Hufpflegerin ANJA KUHRAU aus D-31188 HEERSUM, sie hat für uns SILAS & KALINKA aufgenommen und päppelt die beiden liebevoll auf! Bei ihr heissen die beiden liebevoll "Edgar" und "Oma Else" :)
Die Hufpflege von ANJA KUHRAU können wir empfehlen, mehr Infos und Kontaktdaten finden Sie unter: http://www.pro-hufbalance.de/


Polo-Zeitschrift Und die Zeitschrift, die zum "12. Valartis Bank Snow Polo World Cup" vom 16. bis 19.1.2014 in Reith bei Kitzbühel erschienen ist, hat in ihrer Weihnachtsausgabe die Geschichte von Angelo & Fee veröffentlicht und wunderschön wiedergegeben. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Einige Vermittlungsmeldungen von Ehemaligen (Not)Fällen finden Sie auf der Seite "EHEMALIGE" ! Hier hat schon der ein oder andere die Auflösung des Schicksals eines Pferdes gefunden, nach der er schon lange gesucht hatte!